Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
296
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v. Menoth.

Schild quer getheilt und oben der Länge nach getheilt: oben rechtsin Blau ein aufwachsendes, rechtssehendes, roth gezäumtes, silbernesPferd, links in Silber ein aufwachsender, vorwärtssehender, gehar-nischter Ritter mit rothem Unterkleide, welcher in der Rechten einerhobenes Schwert, in der Linken aber einen blauen Schild hält.Unten in Schwarz ein nach unten gebogenes, silbernes Band mitdem Motto: Sustine Et Abstine, über welchem drei sechsstrahlige,goldene Sterne (1 und 2) schweben. Auf dem Schilde steht einungekrönter Helm ohne Schmuck, den Schild aber hält rechts einevorwärtssehende, weibliche, die Zeit darstellende Figur, welche inder Rechten eine Sanduhr trägt, links ein wilder Mann, welchersich auf einen Palmbaum stillzt, welcher von einem weissen Bandemit der Aufschrift: stat aio (animo) umschlungen ist. Wappenb.d. Kgr. Wilrttemb., S. 55 u. No. 230. Adelsb. d. Kgr. Württ.,S. 447 (stellt den aufwachsenden Ritter mit Schild und Speer be-waffnet dar, und giebl blau und goldene Heinidecken an).

Württemberg. Johann Heinrich Menoth, k. würltemb. Geh.Cabinets-Director, Geh. Rath und Director des Censurwesens, wurdevom Könige Friedrich 1. von Württemberg, t. Jan. 1806, in denAdelstand des Königreichs Württemberg erhoben. Derselbe, seit1811 k. württemb. Staatsrath, starb 1834.

v. Mertz,

Schild geviert: 1 und 4 in Blau auf einein dreispitzigen natür-lichen Felsen ein goldenes Doppelkreuz; 2 und 3 in Roth ein nachrechts sehender, aufgerichteter, golden gekrönter und doppelt ge-schweifter, silberner Löwe, welcher mit beiden Vorderpranken einendürren Baumast mit mehreren Knorren vor sich hält. Auf demSchilde steht ein Helm, welcher den vorwärtssehenden Kopf einesgekrönten Löwen von natürlicher Farbe trägt, dessen starke undfliegende Mähne auf beiden Seiten des Schildes als Helmdecke her-abhängt. Wappenb. d. Kgr. Bayern, VII. 22. Dorst, Allgeni.Wappcnb., I. S. 11 u. 12. v. Lang, S. 447. Megerle v. Mühl-feld, Ergzgsbd., S. 378. v. Hellbach, II. S. 119.

Bayern. Franz Balthasar Mertz, Consulenl und Canzleidirec-