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von Sachsen, ll. amtlicher Bekanntmachung (1. d. Dresden, 10. April1822, in den Adelstand des Königreichs Sachsen erhoben. Der-selbe, später Herr auf Lieska mit Ossling und auf Niederruppers-dorf mit Ober-Oderwitz und Landesbestallter der sächs. Oberlausitza. D., ist namentlich durch seine Thätigkeit und als Itedner in derzweiten Kammer der sächsischen Ständeversammlung rühmlichstbekannt geworden.
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v. Meerheim.
Im blauen Schilde drei von unten bis in die Mitte reichende,goldene Pfähle, welche oben durch einen goldenen Querbalken ver-bunden sind, welcher letztere jedoch auf der rechten Seite überden ersten Pfahl nicht hervorsteht, also den Rand des Schildesnicht berührt. Auf dem Schilde steht ein mit einein vier- oderfünffachen, blau-goldenen Wulste bedeckter Helm, welcher einenollenen Adlersflug trägt, dessen rechter Flügel blau, der linke goldenist. Die Helmdecken sind blau und golden. — Nach Angaben desden Adel erneuernden Diploms. — Abdrücke von genau gestoche-nen Petschaften. — Dorst, Allg. Wappenb., II. 23. — Wappenb.d. Sächs. Staaten, II. 92. — N. Preuss. Adelslexic., III. S. 385.
Sachsen. Franz Ludwig August Meerheim, k. sächs. Oberstvon der Cavallerie, erhielt vom Könige Friedrich August II. vonSachsen, laut Diploms d. d. Dresden, 4. Jan. 1845, unter Bestäti-gung des altadeligen Herkommens den Adelstand des KönigreichsSachsen. Derselbe war bis zum l. Dec. 1842 als Oberst des k.sächs. Gardereiter-Regiments im activen Dienste und lebt jetzt inDresden. — Altes Cölner Patriciergeschlecht, welches urkundlich inder Person Johanns schon 1216 vorkommt und sich in Folge derReligionsstreitigkeiten nach Halle wandle, später aber nach Sachsenkam. Fahne, I. S. 273, giebt zwei Familien: Merheim an. Dieerste derselben ist die hier in Rede stehende. Fahne führt die-selbe als Cölner Schelfen-Familie auf, und sagt: „dieselbe hat einenquer gelheilten Schild, in dessen unterem Felde sich drei ablangeBalken befinden. Mit diesem Wappen wurde Thomas M., Kirch-meister zu Brigid, gest. 20. April 1554, begraben." Nach Bespre-chung der gleichnamigen zweiten Familie, deren Wappen nach Fahneein ganz anderes ist, sagt derselbe noch: „Eine andere Familie