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auf dem Hute des rechten Helmes sind golden, schwarz, golden,wie sie sich im Stammwappen, welches auf derselben Tafel gege-ben ist, finden. Letzleres hat nur einen Helm mit dem Hute, des-sen Aufschlag silbern ist). — Das Gen. Tascbenb. d. freih. Häuser,1854. S. 334, giebt in Bezug auf den rechten Helm nur an, dassderselbe einen schwarzen Hut mit dem goldenen Pfahle trage. —Die Suppl. zu Siebm. Wappenb., VII. 6, stimmen mit dem bayeri-schen Wappenbuche ganz tlberein. — v. Lang, S. 183 u. 184. —v. Hellbach, II. S. 90.
Bayern. Johann v. Mandl, kurfürstl. bayer. Geh. Rath, Hof-Kammerpräsident und oberster Lehenspropst, wurde vom KaiserFerdinand Hl., 12. Sept. 1653, in den Reichsfreiherrenstand mitdem Prädicate: v. Deutenhofen, dem Slammgute der Familie, er-hoben. — Alte, ursprünglich schwäbische Adelsfamilie, welche umdie Mitte des 16. Jahrhunderts nach Bayern kam, wo dieselbe an-sehnliche Güter erwarb und durch Verwendung im Staats- undKirchendiensle zu grossem Ansehen gelangte. — Freiherr Johann(s. oben), geb. 1588, gest. 1666, diente fast fünfzig Jahre mitgrosser Auszeichnung dem Kurfürsten Maximilian 1. von Bayernund wurde im 30jährigen Kriege zu den wichtigsten Sendungenund Unterhandlungen verwendet, genoss überhaupt das unum-schränkte Vertrauen des Kurfürsten. So irrt wohl das Geneal.Tascbenb. d. freih. Häuser, 1846. S. 387, wenn es angiebt, dassder Freiherrenstand für die von Johann v. Mandl in der Schlachtbei l'rag bewiesene Tapferkeit in die Familie gekommen sei: derGrund zur Erhebung war die diplomatische Thäligkeit des Erhobe-nen. Derselbe erwarb zu seinen Besitzungen noch viele andereGüter, welche meist in ein Fideicommiss verwandelt und mit demgrossen Gute Tüssling, dem jetzigen Familiensitze, vereinigt wurden.Die Sohne und Nachkommen des Freiherrn Johann stifteten meh-rere Linien, welche aber alle, bis auf die Münclisdorfer Linie, er-loschen sind. Im Fürstbisthume Passau bekleidete das Geschlechtdas Erbtrucbsessenaint.
v. Mangoldt.
Im silbernen Schilde zwei gekreuzte, nach aussen fliegende,schwarze Fähnchen an goldenen Stäben mit goldenen Knüpfen, auf1- 19