des in Bayern, das ganze Geschlecht angenommen hat. — Wappenh.d. Kgr. Bayern, III. 53. — v. Wülckern, 3. Abtli. S. 147 u. 148.
— Suppl. z. Siebmacher, II. 10 (die Straussenfedern auf dem min-ieren Helme wechselnd roth und silbern, und der Hut roth). —v. Hefner, II. 45 u. S. 45 u. 46, bestreut die Flügel auf dem rech-ten Helme, in Folge des Stammwappens, mit silbernen Herzen (s.unten). Ebenso auch Tvroff, I. 35. — Das Stammwappen giebtSiebmacher, 1. 206, verwechselt aber die Felder. Im I. und 4.Felde bildet sich ein schräglinker, mit den Hüten belegter Balken,und im 2. und 3. Felde schreitet das Lamm links (v. Hefner giebtdie Felder richtig). Der Helm trägt den heidnischen Hut, dessenKrone mit fünf blauen Federn besteckt ist, zwischen einem ollenen,rothen Fluge, und jeder der Flügel ist mit einem einwärtssehendenLamme belegt, und sowohl über, als unter demselben mit drei Her-zen bestreut. Der Helmschmuck des Stammwappens kommt auchauf zwei Helme vertheilt vor, rechts ein geschlossener Flug, linksder Hut. — Gauhe, IL S. 645 — 647. — v. Lang, S. 179 u 180.
— v. Ilellbach, II. S. 62 u. 63.
Bayern. Georg Wilhelm v. LofTelholz, k. k. Hofkriegsrathund General-Feldzeugmeister, gest. 1719 als Commandant zu Ofen,erhielt vom Kaiser Joseph I. im Jahre 1708, und Johann Sebastianmit seinen Brüdern, Georg Sigmund und Sigmund Jacob, vom Kai-ser Carl VI., 1715, den Freiherrenstand, welcher laut kaiserlicherLehnsbriefe von 1723 an auch den übrigen Gliedern der Familiezugestanden wurde. — Die Familie führte in frühester Zeit denNamen Sachs und wohnte in Hollfeld in Bayern, wo dieselbe vondem Holze: Löffel am Holz den Namen Lötfelholz annahm. VonHollfeld zog das Geschlecht nach Bamberg. 1430 wanderte dieFamilie in Folge von in Bamherg entstandenen Unruhen nach Nürn-berg, Rothenburg und Bayern aus, und Burkart L. wurde Patricierin Nürnberg. Thomas L., Abkömmling der nach Bayern Gewan-derten, war Plleger zu Braunau, und erhielt vom Herzoge Albertdas Schloss Colherg, und vom Kaiser Maximilian I. einen Wappen-und Adelsbestätigungsbrief.