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dessen Name auch Lockstedt und Lockstedt geschrieben worden ist.Die Familie ist in Pommern begütert, und nach dein N. Preuss.Adelslexicon kommt auch in Preussen, namentlich in der Gegendvon Tilsit, ein Zweig der Familie vor.
Löffelholz v. Colberg, Freiherren.
Schild geviert, mit einer zwischen dem 3. und 4. Felde ein-gepfropften Spitze. 1 und 4 in Roth ein nach der rechten Seiteschreitendes, silbernes Lamm (Stammwappen); 2 und 3 in Silberein schrägrechter, blauer Balken, welcher mit drei kleinen, an denSeiten aufgestülpten, oben zugespitzten, unter einander gestellten,silbernen Hüten belegt ist (Judmann v. Affeking: Wappenvermeh-rung für Thomas Lüffelholz, herz, bayer. Hauptmann, Rath undPfleger zu Braunau, bei Bestätigung seines „mehr als 200 Jahrealten Adels" vom Kaiser Maximilian I. am 2. Aug. 1515), und inder blauen Spitze drei (2 und 1) so gestellte goldene Halbmondemit Gesicht, dass die beiden oberen die Hörner auswärts kehren,der untere aber, welcher quer gelegt ist, die Horner niederwärtskehrt (bei Erhebung in den Freiherrenstand hinzugekommen). Aufdem Schilde steht eine fünfperlige Freiherrenkrone, auf welchersich drei Helme erheben, von welchen der rechte und linke ge-krönt sind. Auf dem mittleren Helme steht ein blauer, mit Her-melin aufgestülpter, hoher, heidnischer Hut, welchen eine mit fünfStraussenfedern, wechselnd blau und silbern, besteckte Krone be-deckt (Judmannscher Helm). Der rechte gekrönte Helm trägt zweieinfache, mit den Sachsen einwärts gekehrte, rolhe Adlerstlügel,welche so neben einander gestellt sind, dass der hintere vor demvorderen etwas hervorragt, und auf jedem dieser Flügel erscheintdas Lamm des I. und 4. Feldes einwärts schreitend (Helm desStammwappens). Der dritte, gekrönte Helm trägt einen blauen, dieSachsen einwärtskehrenden Adlersflügel, welcher mit den drei Halb-monden der Schildesspitze belegt ist. Die Helmdecken sind rechtsl'oth und silbern, und links blau und silbern. — Die Spitze, dieFreiherren kröne und der linke Helm sind eine Wappenvermehrung,welche der k. k. General-Feldzeugmeister Georg Wilhelm v. Löffel-holz wegen seiner im Kriege gegen die Türken erworbenen Ver-dienste erhielt, und welche, nach Anerkennung des Freihcrrenstan-