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schwarze Lilien. Auf dem Schilde steht eine siebenperlige Frei-herrenkrone, auf welcher sich zwei gekrönte Helme erheben. Derrechte Helm trägt einen, die Sachsen einwärtskehrenden, mit denLilien des Schildes belegten, silbernen Adlersflügel, der linke aberzwei von Silber und Roth quer getheilte Büffelshörner. Die Deckendes rechten Helmes sind schwarz und silbern, die des linken rothund silbern, und den Schild hält rechts ein auswärtssehender, gol-dener Greif mit rothen Flügeln, links ein auswärtssehender, goldenerLöwe. — Abdrücke von Petschaften. — Geneal. Taschenb. d. freih.Häuser, 1849. S. 253 (fängt die Leiste mit Roth an). — Die Suppl.zu Siebm. Wappenb., III. 21, stellen die Hörner auf den rechten,und den Adlersllügel auf den linken Helm, und tingiren den Greifganz golden; X. 5 wird das Wappen nochmals gegeben. Die Leistehat 24 Felder; auf dem rechten Helme steht der Adlersflug mitden Lilien, und die Hörner auf dem linken sind von Silber undRoth, mit gewechselten Farben, viermal quer getheilt. — Das Wap-penbuch d. Kgr. Bayern, III. 51, zeigt nach Tyroff, I. 181, einevon Roth und Silber 24mal gestickte Leiste, und setzt auf denlinken Helm rechts ein silbernes mit einem rothen, und links einrothes mit einem silbernen Querbalken belegtes Horn. — v. Wölckern,3. Abtheil. S. 140 u. 141. — v. Hefner, II. 44 u. S. 45 (wie dasBayer. Wappenb.) — Einfassung, Freiherrenkrone und linker Helmsind hei Erhebung in den Freiherrenstand hinzugekommen. — Tyroffgicbt (a. a. 0.) auch das Wappen mit einem Helme. Auf demselbensteht ein offener, silberner Flug, jeder Flügel mit einer Lilie belegt,und die dritte zwischen den Flügeln schwebend. — Freih. v. Krohne,11. S. 252. — v. Lang, S. 176 u. 177, so wie S. 431. — v. Hell-bach, II. S. 47.
Preussen, Gesterreich, Bayern, Anhalt. Franz Mi-chael Florentin v. Lilien, kurbayer. Kämmerer, fürsll. thurn-taxi-schcr Geh. Rath und General-Intendant sämmtlicher Reichs undNiederländer Posten, wurde vom Kaiser Franz L, laut Diploms d.d. Wien, 24. Dec. 1756, in den Reichsfreiherrenstand erhohen. —Sehr alte westphälische Adelsfamilie, welche zu den sieben Erbsäl-zern zu Werl (jetzt im Kreise Arensberg) gehört, die bereits zurZeit Kaisers Carl des Grossen die Salzkothen in der Stadt Werl be-sassen. Die ältesten Urkunden des Geschlechts gingen 1382 durchfeuersbrunst verloren, worauf Kaiser Sigmund 1432 demselben mitden anderen Familien die allen Freiheiten und somit auch denalten Adel erneuerte und wiederholt bestätigte. Dasselbe geschah
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