auch vom Kaiser Joseph I., laut Diploms d. d. 15. April 1708.— Die sichere Stammreihe der Familie beginnt mit Johann v. L.,gest. 1580. — Die Familie, deren österreichische Linie im Manns-stamme erloschen ist, blüht in Preussen, Bayern etc.
v. Lindenthal, Freiherren.
Im blauen Schilde ein, mit drei neben einander gestellten,fünfblätterigen, rothen Hosen belegter, silberner Querbalken, lieberdem Schilde steht die fünfperlige Freiherrenkrone, auf welcher sichzwei Helme erheben. Der rechte trägt eine grünende Linde, undder linke einen, mit einem Kranze von elf rothen Rosen belegtenPfauenschweif von fünf Federn. Die Helmdecken sind silbern undblau. — Abdrücke von sehr genau gestochenen Petschaften aus derFamilie.
Sachsen. Ludwig Heinrich Kubisch, Med. Bacc. etc., jetztHerr auf Gautzsch, wurde vom Könige Friedrich August 1. vonSachsen, laut Diploms d. <1. Dresden, 16. Nov. 1825, mit dem Prä-dicate: v. Lindenthal in den Freiherrensland des Königreichs Sach-sen erhoben.
v. Lingenthal (Zachariae v. Lingenthal).
Im blauen Schilde eine, in der Mitte desselben schwebende,goldene Lilie, welche von vier sechseckigen, goldenen Sternen, zweioben und zwei unten, umgeben ist. Auf dem Schilde stellt ein ge-krönter Ilelm, welcher drei blaue Straussenfedern trägt. Die ITelm-decken sind blau und golden. — Abdrücke von genau gestochenenPetschaften aus der Familie. — Dorst, Allg. Wappenb., I. 166 u. 167.
Baden, Sachsen. Der bekannte Jurist und Lehrer desphilosophischen Hechts, des deutschen Staats-, so wie des Kirchen-und Lehenrechts an der Universität Heidelberg, Professor D. CarlSalomo Zachariae, grossherz. hadischer Geb. Rath etc., wurde vondem Grossherzoge Carl Leopold Friedrich von Baden im Jahre1842 für sich und seine ehelichen.männlichen Nachkommen nachdem Hechte der Erstgeburt und mit dem Prädicate: „v. Lingenthal"in den Adelsland des Grossherzogthums Baden erhoben. Derselbe