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1 (1855)
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Burgliebenau bei Merseburg für den Stammsitz. Erstere Annahmehat gegen sich, dass Siebmacber, V. 124: v. Liebenau, Schwä-bisch, ein ganz anderes Wappen (in Gold ein blaues, fitnfendigesGeweihe, welches zu einer Rundung zusammen gebogen ist undauf dem Helme sich wiederholt) giebt. Die Familie kommt schonim 13. Jahrhunderte vor. Bartholomäus v. Lybenowe erscheint ur-kundlich 1231 und die Gehrüder Heinrich, Richard und Bartho-lomaeus v. Lybenowe treten in Urkunden 1269 auf. Knauth(S. 527) führt dieselbe unter dem meissnischen Adel auf. Ausder preuss. Linie erhielten die Brüder Georg Ludwig und HeinrichWilhelm v. L. mit ihrem Vetter, Wilhelm Ludwig v. L., vom Kö-nige Friedrich II. von Preussen, 23. Juli 1764, ein Erneuerungs-diplom des alten ihnen zustehenden Adels.

Iii

Lieres v. Wilkau.

Schild roth und von einem, von der Mitte des linken Schild-randes ausgehenden, schräglinken Balken, welcher mit zwei ro-then Bosen belegt ist, durchzogen: oben ein nach der rechten Seitehalb hervorspringender, silberner Hirsch mit zehnendigem Geweihe;unten eine silberne Rose. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, aus welchem der halbe Hirsch der oberen Schihleshälftehervorkommt. Die Hehndecken sind roth und silbern. Abdrückevon Petschaften. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, III. 85. v.Hellbach, II. S. 46. N. Preuss. Adelsl. III. S. 251 (Ubersiehtdie beiden, den schräglinken Balken des Schildes belegendenRosen).

Preussen. Otto Gottfried Liers (Lieres), kgl. preuss. Com-merzienrath in Breslau, Herr auf Wilkau bei Schweidnitz, wurdevom Könige Friedrich II. von Preussen, 11. Juli 1744, in denAdelstand des Königreichs Preussen erhoben. Die Nachkommendesselben erwarben ansehnliche Güter in Schlesien.

v. Lilien, Freiherren.

Im silbernen Schilde, welches von einer von Silber und Roth

22 mal gestickten, breiten Leiste

umgehen

ist, drei (2 und