Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
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unter 1 eine im Oesterreichischen und Preussischen wohnhafte Fa-milie an, welche Kaiser Leopold I. im Jahre 1052 in den Adelstanderhoben habe, und cilirt dabei: Tyroff, 1. 237 (wie oben). Die cr-wiihute Angabe und dieses Wappen gehören nicht zusammen.

v. Leonhardi, Freiherren.

Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein halber, vorwärtssehender,schwarzer Mohr mit von Blau und Silber gewundener, links abbie-gender Kopfbinde, Perlen in den Ohren und um den Hals, undmit einem Leihschurz von blauen, weissen, goldenen und rothenFedern, welcher in jeder aufgehobenen lland einen roth gefiederten,mit der Spitze abwärts gekehrten Pfeil hält. 2 und 3 in Blau eineinwärtsspringender, goldener Löwe. Auf dem Schilde steht einesiebenperlige Freiherrenkrone, und auf derselben erheben sich zweigekrönte Helme. Aus dem rechten Helme wächst zwischen einemoffenen, von Gold und Schwarz mit gewechselten Farben quer ge-theilten Adlerstluge der Löwe des 3. Feldes, aus dem linken aberzwischen einem offenen, von Gold und Blau mit gewechselten Far-ben quer gelheilten Adlersfluge ein einwärtssehendes Einhorn mitsilberner Mähne, Horn und Hufen auf. Die Helmdecken sind rechtsschwarz und golden, links blau und silbern, und den Schild hältnur rechts ein auswärtssehendes, schwarzes Einhorn mit silbernerMähne, Horn und Hufen. Abdrücke von Petschaften. Geneal.Taschenbuch d. freih. Häuser, 1848. S. 227 (giebt den Mohr alswachsend demgemäss müsste derselbe im 1. Felde aus der Tfaei-huigslinie, im 4. aus dem unteren Rande des Schildes hervorgehen,was nach Petschaften der Fall nicht ist). Die Suppl. zu Siebiu.Wappenb., XI. 20, zeigen den halben Mohr ohne Perlen, und imLeibschurz sind die Federn blau, silbern, roth, golden.

Grossherzogthum Hessen, Oesterreich. Johann Peterv. Leonhardi, k. k. w. Rath, Senior des Biirgerausschusses der51 in der Reichsstadt Frankfurt a. M. (und, während des Gross-herzogthums Frankfurt, Präsident des Deparlementalraths), wurdevom Kaiser Franz II., laut Diploms d. d. Wien, 15. März 1794, inden Reichsfreiherrenstand erhoben. Aus dem Waldeckschen stam-mende Adelsfamilie. Dieselbe war iin Waldeckschen zu Anfange des17. Jahrhunderts mit einem ritterschaftlichen Burglehen zu Menge-