v. Lenthe.
Im silbernen Schilde ein gekrümmter, schrägrechts liegender,blauer Ast, an der nach unten gekehrten Seite zweimal, au dernach oben gerichteten aber dreimal geastet. Aul' dem Schilde stehtein gekrönter Helm, welcher zwei einwärts gebogene, blaue Aesteträgt. Jeder derselben ist nach aussen drei-, nach innen zu zwei-mal geastet. Die Helmdecken sind blau und silbern. — Abdruckevon Petschaften. — Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 15, mit zweieinwärtssehenden, silbernen Hirschen mit zwölfendigen, blauen Ge-weihen als Scbildhaltern, welche auf einem Bande mit der Devise:Leute Suscipe Cito Perfice, stehen. — Siebmacher, I. 185. — v. Me-ding, 1. S. 323 u. 324 (nach alten Siegeln, Zeichnungen etc.). —Pfeffinger, II. u. III. an vielen Orten. — Gauhe, 1. S. 1186. —v. Ilellbach, II. S. 29. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 189 u. 190.
Hannover. Alte, urkundlich schon 1256, 1281 und 1347vorkommende Adelsfamilie, deren ältester Calenbergischer Lehnbriefvom Jahre 1492 ist. Die Familie, aus welcher mehrere Glieder inStaatsdiensten zu den höchsten Ehrenstellen gelangt sind, gehörtim Königreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel der Lüne-burgischen , so wie der Calenberg - Göttingen - GrubenhagenschenLandschaft.
v. Lenz.
Schild quer gelbeilt: oben in Silber zwei goldene, sechseckigeSterne, auf jeder Seite einer; unten in Blau ein rechtssehender,silberner Strauss, welcher, im Schnabel ein Hufeisen haltend, mitKopf und Hals in das obere Feld ragt, somit von den beiden Ster-nen beseitet ist. Auf dem Schilde stellt ein gekrönter Helm, wel-cher drei silberne Straussenfedern trägt. Die Helmdecken sindblau und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Tyroff, I. 237:v. Lentz. — N. Preuss. Adelslexic., III. S. 217.
Sachsen, Preussen. Eine aus Bayern nach Sachsen undPreussen gekommene Adelsfamilie, welche mit einigen gleichnamigenpreussischen Familien nicht zu verwechseln ist. Dieselbe soll sichauch v. Lentz schreiben: eine Schreibart, welche in Sachsen nichtvorkommt. — v. Ilellbach, IL S. 30, führt in dem Artikel: Lentz