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dung nach oben, an der Säule wohl eine "solche annehmen). —Sehr inleressant ist eine alte Stammbuchszeichnung mit der Unter-schrift: Jiowani Larisch di Elgott, Padua, 16. Febr. 1615. Die-selbe zeigt im blauen Schilde eine goldene Säule zwischen zweidoppelten Handsicheln an silbernen Stielen. An jeder Sichel hängtnämlich an der äusseren Seite noch eine, die Schärfe nach aussenkehrende Sichel an, letztere ohne Stiel. — Sinapius, II. S. 363—66.— Gauhe, I. S. 1164 u. 65. — v. Hellbach, II. S. 14. — N.Preuss. Adelsl., III. S. 204 (giebt ilie Sicheln als eisenfarbene,krumme Messer mit goldenen Heften).
Preussen, Königr. Sachsen und Ilerzogth. Sachsen-Al-tenburg, Oesterreich. Sehr altes Adelsgeschlecht, welchesnach Sinapius aus Irland hergeleitet wird. Dasselbe liess sich spä-ter in Polen nieder, gehörte zu dem bekannten Stamme Larissa,und kam aus Polen nach Schlesien. In Schlesien kommen zuerstNiclas v. L. auf Ellguth um 1500 und Johann L, v. Ellguth aufHlynce 1534 vor. Des Letzteren Urenkel, Johann Friedrich, HerranfKarwin, Landmarschall und Landeshauptrn. des FilrstenthuinsTesehen, erhielt vom Kaiser Ferdinand III., 24. Sept. 1654, mitdem Prädicate: v. Ellgolh und Karwin den böhm. Freiherrnstand,und im Jahre 1720 machten auch Glieder aus der Linie zu Nimms-dorf den ihnen zustehenden Freiherrenstand dem k. k. Oberamt inSchlesien bekannt. Das freiherrliche Wappen scheint nur durchAbdrücke von Petschaften bekannt zu sein. Der Schild zeigt dasStammwappen nach Siebmacher. Ueber dem Schilde stehen aufeiner fünfperligen Krone zwei gekrönte Helme. Der rechte trägtdrei Straussenfedern, welche von den Sicheln des Schildes beseitetsind und der linke den Scepter zwischen zwei mit den Schärfenauswärts gekehrten Pllugscharen. Letztere sind das Wappenbilddes Stammes Larissa. — Von Johanns Nachkommen erhielt FranzWilhelm, Freiherr v. L., Landesältester des Fürstenthums Tesehen,vom Kaiser Franz I. 1748 den böhm. Grafenstand, und die gräf-liche Linie vereinigte später, unter Bestätigung vom Kaiser Leo-pold II., 24. Jan. 1791, mit ihrem Namen und Wappen, Namenund Wappen des erloschenen Geschlechts der Freiherren v. Männich.(Deutsche Grafenh. d. Gegenw. II. S. 9 u. 10.) Der Schild desWappens der Grafen v. Larisch-Männich ist gevierl mit Mittelschilde.Mittelschild von Gold und Silber geviert (Männich). 1 u. 4 La-iisch; 2 u. 3 in Blau zwei über einander gelegte grüne Weinreben,jede mit einer zur Seite herabhängenden, goldenen Traube. Auf