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der Sage nach, im Kriege gegen die Türken sehr aus, brachtedenselben auf einem mit Erlen besetzten Felde eine bedeutendeNiederlage bei und erhielt deshalb vom K. Carl V. den Reichsadel,wobei der Name in Erlenkamp verwandelt wurde. Nach Bagmildwar dagegen der Stammvater des Geschlechts v. Erlenkamp, HansErlenkamp, „wohlmögender Bürger und Kaufhändler in Hamburg,"dem Herzog Gustav Adolph von Meklenburg 1670 das Amt Planverpfändete, und welcher dann Güter im Lauenburgschen und inMeklenburg kaufte. Der Freiherrenstand kam von K. Leopold I.,21. März 1674, in der Person des genannten Hans E., in die Fa-milie. — König Friedrich II. von Preussen ertheilte, 3. Juli 1776,dem k. preuss. Lieutenant Adolph Friedrich v. Langermann, unddem Bruder desselben, Ludwig Christoph v. L., Herrn auf Bollewickund Spitzkuhn, die Erlaubnisse, Namen und Wappen der Freiher-ren v. Erlenkamp führen zu dürfen. Beide waren Enkel des Ritt-meisters Caspar Christoph L., welcher wahrscheinlich zu Ende des17. Jahrb. den Adel erhielt, und dieselben erlangten die erwähntekönigl. Bewilligung, Namen und Wappen der Freiherren v. Erlen-kamp annehmen zu dürfen, in Folge des von ihrem Ahnherrnweiblicher Seile, Hans, Freih. v. E., errichteten Majorat-Fideicom-misses, da die Familie des Stifters bis auf einen 75jährigen Mannausgestorben war. — Die Familie erwarb später das Gut Brodel-witz hei Raudten in Schlesien, und Ludwig Christoph Freiherr v.Langermann-Erlencamp, Herr auf Dambeck, ist im Jahre 1794in die Melden burgische Ritterschaft aufgenommen worden.
v. Larisch.
Im rothen Schilde zwischen zwei mit den Schneiden gegeneinander gekehrten Handsicheln mit goldenen Griffen ein goldener,durch eine goldene Krone gesteckter Scepter. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Helm, welcher drei Straussenfedern, blau, gol-den, blau, trägt. Die Helmdecken sind rolh und golden. — Ab-drücke von Petschalten, von welchen einige, anstatt des Scepters,eine Säule, bald mit, bald ohne Krone, zeigen. — Siebmacher,1. 76 (die „Declaration" sagt: ein rother Schild, die mittle Säulegolden, die Messer eisenlärben, mit goldenen Stielen. Von einerKrone im Schilde ist nichts, gesagt, doch liesse sich in der Abbil-