Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
262
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der Grafenkrone stehen zwei Helme. Der rechte trügt die drei Fe-dern des Larisch'schen Helmes, der linke aber einen einwärts sehen-den Strauss, welcher im Schnabel ein Hufeisen hält. Die Federnim Schwänze des Strausses sind blau, golden, silbern, roth (Män-nichseher Helm).

v. Laudon, Freiherren.

Im blauen Schilde ein silberner, mit zwei schmalen, goldenenLeisten eingefasster, schrägrechter Balken, welcher mit drei nacheinander stehenden, vorwärts sehenden Löwenköpfen, von welchender obere colli, der mittlere silbern und der untere blau, belegtist. Auf dem Schilde steht eine fünfperlige Krone, auf welchersich ein gekrönter Helm erhebt. Aus der Krone des Helmes wen-det sich auswärts nach rechts und nach links eine natürliche Bä-rentatze und zwischen beiden Tatzen stehen drei Straussenfedern,roth, silbern und blau. Die Ilplmdecken sind blau und golden undden Schild halten zwei vorwärts sehende, mit Laub umgürtete,wilde Männer, welche in der freien Hand eine Keule tragen. Soergehen Abdrücke von älteren Petschaften aus der Familie das frei-herrliche Wappen. Tyroff, II. 74. und Wappenb. d. Oesterr. Mo-narchie , XL 76. (die beiden Tatzen liegen auf dem Helmeneben einander, die eine nach rechts, die andere nach links, unddie Straussenfedern stehen auf beiden). Die Suppl. zu Siebm.Wappenb. VI. 24 und Ilyrtl, IL S. 23 u. 24, geben keinen silber-nen, mit goldenen Leisten eingefassten schrägrechten Balken an,sondern stellen die Löweriköpfe zwischen den Leisten in das blaueF'eld. Nach dem Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848.S. 216 u. 217 und 1855 S. 326, ist der Schild blau, die Löwenköpfestehen zwischen zwei goldenen, schmalen, schrägrechten Leisten undauf dem Helme sind die Bärentatzen schräge kreuzweis über einan-der gelegt und die Straussenfedern kommen hinter denselben hervor.

Oesterreich. Gideon Ernst v. Laudon, k. k. General-Feld-marschall-Lieutenant und Regiments-Inhaber, erhielt mit seinemBruder, Johann Reinhold v. L., Erbherrn auf Totzen in Liellandund dortigem Ordnungs-Adjuncten, und mit den Söhnen des Bru-ders seines Vaters, Carl Gideon und Otto Johann v. L., vom Kai-ser Franz L, laut Diploms d. d. Wien, 5. März 1759, den erblän-