Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
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kommentler eisern geharnischter Arm, welcher in der Paust einSchwert nach aussen schwingt. Auf dem gekrönten Helme stehtein schwarzer, ausgebreiteter Kranich mit einer goldenen Krone amHalse. Die Helmdecken sind roth und silbern. So ergehen Ab-drücke von neueren Petschaften dieses Wappen. Auf älteren Pet-schaften sind die Bilder aller vier Felder rechts gekehrt. In derneuen Verbindung mit v. Walter (s. unten: v. Walter-Jeschki) stehtder geharnischte Arm im I. u. 4. schwarzen Felde, und der Kranichim 2. u. 3., unstreitig, weil wegen v. Walter im Hauptschilde im1. u. 4. Felde ebenfalls ein Kranich vorkommt. Auf dem v. Jesch-kischen Helme wächst der Kranich, am Halse mit einer Krone, undmit ausgebreiteten Flügeln empor: eine Annahme, welche sich auchan anderen Orten, z. B. im Dresdner Calender z. Gebr. f. d. Re-sidenz (1849. S. 153, wo übrigens die Krone nicht erwähnt ist)findet. Das Wappenb. der Säcbs. Staaten, II. 74, welches denNamen unrichtig : v. Jaeschke schreibt, tingirt Feld 2 und 3 eben-falls schwarz, kleidet den Arm roth, giebt demselben in die Fausteinen krummen Säbel, und stellt auf den Hehn den Kranich des1. u. 4. Feldes mit dem Steine rechtssehend und mit einer Kroneum den Hals. Die Helmdecken werden roth und schwarz angegeben.

Sachsen. Altes, ursprünglich böhmisches Adelsgeschlecht,welches aus Böhmen in die Lausitz kam und schon seit 1555 demlausitzer Adel zugerechnet wird. Die Familie ist in Sachsen be-gütert und der jedesmalige Besitzer des v. Walterschen Erbes führtden Narnen v. Walter-Jeschki (s. unten den betreffenden Artikel).

Ifflinger v. Granegg, Freiherren.

Im rothen Schilde ein entwurzelter, goldener Lindensprossemit fünf (1. 2. 2) Blättern und fünf (2. 2. 1) Wurzeln. Auf demSchilde steht die 7perlige Freiherrenkrone und auf derselben erhebtsich ein gekrönter Helm, welcher ein braunes, oben breiteres, untenschmäleres, braunes Flechtwerk mit fünf Längenstreifen trägt, auswelchem ein dreiblättriger, goldener Lindensprosse hervorragt. DieHelmdecken sind roth und golden. Wappenb. d. Kgr. Württem-berg, S. 31 u. No. 103, u. Adelsb., S. 241. Siebmacher, III. 1 10.4 (drei Wurzeln). Gauhe, I. S. 932. v. Ilellbach, I. S. 612.

Württemberg. Altes, schwäbisches Adelsgeschlecht, dessen