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ursprünglicher Stammsitz wohl Unter-llTlingen in Oberschwaben ge-wesen ist, doch soll die Familie denselben schon im 12. Jahrhun-derte mit dem längst nicht mehr vorhandenen Schlosse Granegg ver-tauscht und von diesem den Namen angenommen .haben. Jacobv. Ifllingen lebte in der zweiten Hälfte des 14. Jahrb. auf Granegg.Im 15. u. 16. Jahrb. waren mehrere Glieder des Geschlechts auchin Rottweil angesessen und bekleideten die ersten Stellen im Rathe.Ausser Ifllingen und den Schlüssern Granegg und Fridegg, mit wel-chen Resitzungen die Familie dem Rittercanton Hegau einverleibtwar, besass dieselbe auch noch viele andere ansehnliche Gilter, undgehört noch jetzt zu dem ritterschaftlichen Adel des KönigreichsWürttemberg.
v. Ilten.
Im blauen Schilde zwei über einander nach der rechten Seitelaufende, silberne Jagdhunde mit goldenen Halsbändern und Ringen.Auf dem Schilde steht ein, von einem von Blau und Silber sieben-fach gewundenen Wulste bedeckter Helm, auf welchem sich ein miteinem Pfauenschweife besteckter, silberner, von Blau schräglinks zwei-mal umwundener Schaft erhebt, vor welchem ein Hund, wie imSchilde, nach rechts läuft. Die Helmdecken sind blau und silbern.— Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. des Kgr. Hannover, C.,52, mit einem unter dem Schilde fliegenden Bande mit der Devise:Feris Tantum Infensi. — Siebmacher, I. 185, nennt den Schaft aufdem Helme eine Säule. — Siehmacher, I. 185: Braunschweigisch(die Säule ist blau und mit Silber zweimal schräglinks umwunden).Die „Declaralion" sagt: die Säule blau und weissgewunden. —Suppl. zu Siebm. Wappenbuch, IV. 15: Freih. v. Ilten, wie Sieb-macher, nur sind die Halsbänder silbern und roth eingefasst. —Pl'effinger, III. S. 313. — Gauhe, II. S. 489 u. 490. — Freih.v. Krohne, II. S. 156. — v. Ilellbach, I. S. 613. — Freih. v. d.Knesebeck, S. 164.
Hannover. Alte, urkundlich schon 1297, 1314 u. 1355 vor-kommende Adelsfamilie, welche im Kgr. Hannover zu dem riller-schaftlichen Adel der Calenberg-Göttingen-Grubenhagenschen Land-schaft gehört. Der älteste, die Familie betreffende CalenbcrgischeLehnbrief ist vom Jahre 1500.