Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
198
Einzelbild herunterladen
 

!1

1

INI

Ii

\ &

198

ser Sigmund 141G verliehenen Wappens, in den Reichsadelstand.Franz Joachim v. Hess, fiirstl. würzburg. Geh. Rath und Kammer-director, erlangte vom Kaiser Franz I., laut Diploms d. d. Wien,5. Mai 1764, den Reichsritterstand, und von demselben stammte derobengenannte Freiherr Joachim Albert, welcher nach Ankauf desOlmützer Lehnguts Strazowiz, 25. April 1770, in das Consortiumder mährischen Stände aufgenommen wurde. Der Sohn desselbenist Freili. Hermann Franz Joachim, Herr auf Lehen Strazowiz inMähren, k. k. Kämmerer, Geh. Rath und Appell.-Gerichts-Präsidentin Oesterreich oh und unter der Ens etc., welcher in erster Ehemit Maria Julia v. Luerwald vermählt war. Aus dieser Ehe stammteFreiin Maria Catharina, gest. 1828, als erste Gemahlin des in der

neuesten Kriegsgeschichte so berühmt gewordenen Heinrich Reichs-freili. v. Hess, k. k. Feldzeugmeisters, Annceobercommandanten etc.,welcher in zweiter Ehe seit 1841 mit Maria Anna Freiin v. Dillervermählt ist. Nach neueren Nachrichten haben Se. K. K. Aposto-lische Majestät, von dem Wunsche geleilet, dass der Name und dasWappen des um das durchlauchtigste Kaiserhaus und den Ivaiser-staat hochverdienten Feldzeug- und Generalquartiermeisters, der ZeitObercommandirenden der 3. und 4. Armee, Heinrich Freih. v. Hess,in Ermangelung eigener Leibeserben, auch in künftigen Geschlech-tern fortleben, die bereits gestattete Vereinigung dieses Namens undWappens mit dem Namen und Wappen seines Adoptivsohnes, nun-mehr Friedrich Freiherrn v. Hess-Diller (s. oben den Artikel: Frei-herren v. Diller) in den ersten Tagen des März 1855 durch Diplomallergnädigst vollzogen.

y . Heydebreck (Heidebreck).

Im rothen Schilde zwei ins Andreaskreuz gelegte braune Heide-quäste an grünen Stielen. Auf dem Schilde steht ein Hehn, wel-cher zwischen zwei von Schwarz und Silber mit gewechselten Far-ben quergctheillen Rüffelshornern einen aufgerichteten Pfauenschweifvon drei Federn trägt, aus welchem rechts und links untereinanderdrei Pfauenfedern mit den Spitzen hinter den Hörnern hervorragen.Die Helmdecken sind rotli und silbern. Abdrücke von Petschaf-ten. Ponnn. Wappenb., I. S. 5559 und Tab. XXII. Sieb-macher, III. 155, nimmt Quäste von Pfauenfedern an goldenen Slie-