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v. Herteil.
Schild geviert: 1 und 4 in Roth eine, auf der LalTelte ruhende,nach aussen gerichtete Kanone; 2 und 3 in Gold ein ganzer rotherSparren. Auf dem Schilde steht ein mit einem von Gold und Rothfünfmal gewundenen Wulste bedeckter Helm, über welchem, zwi-schen einem offenen, blauen Adlersfluge, zwei ins Andreaskreuz ge-legte, mit den Spitzen nach oben gerichtete, silberne Pfeile schwe-ben. Die Helmdecken sind roth und golden. — Abdrücke vonPetschaften. — Pomm. Wappenb., II. S. 135 u. Tab. LI. — SveaRikes Vapenbok, Tab. 61. — N. Preuss. Adelslexicon, II. S. 377(ohne Angahe des Wappens).
Preussen. Eine ursprünglich österr. Adelsfainilie, welche 1751in Schweden immatriculirt wurde. Dieselbe siedelte sich später inschwedisch Pommern an und besitzt jetzt in Pommern Güter imGreifswalder und im FranzbUrger Kreise.
v. Hess, Freiherren.
Im rothen Schilde ein silberner Querbalken, welcher oben vondrei (1 und 2) goldenen Kugeln begleitet wird. Auf dem Schildeliegt eine fühfperlige Freiherrenkrone, und auf derselben steht eingekrönter Helm, welcher den vorwärtssehenden Rumpf eines alten,graubärtige'n Mannes mit blossem Kopfe trägt, auf dessen enger,rother Kleidung mitten auf der Rrust drei goldene Kugeln untereinander stehen. Die Helmdecken sind rechts roth und golden,links roth und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Geneal. Ta-schenb. d. freih. Häuser, 1849. S. 197 und 1855. S. 360. Rei Er-hellung in den Freiherrenstand ist dem Stammwappen nur die Frei-herrenkrone zugesetzt worden. Das Stammwappen findet sich inden Supplementen zu Siebmachers Wappenbuche, IX. 17, bei Ty-roff, I. 211 und im Wappenb. d. Königr. Rayern, VI. 11.
Oesterreich. Joachim Albert v. Hess, k. k. Reichshofrath,erhielt vom Kaiser Leopold IL, laut Dipl. d. d. Wien, 9. Oct. 1790,den Reichsfreiherren- und, laut Diploms d.d. Wien, 16. Febr. 1791,den erbländisch-üsterr. Freiherrenstand. — Kaiser Rudolph II. er-hob, laut Diploms d. d. Prag, 21. Oct. 15S4, Johann und Albert,die Hessen, unter Vermehrung des ihrem Ahnherrn, Albert, vom Kai-