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1 (1855)
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Hannover, Preussen. Altes lüneburgisches Aclelsgeschlecht,welches schon 1245, 1338 und 1464 urkundlich vorkommt. Derälteste calenbergische Lehnbrief ist vom Jahre 1462 und der ältestelüneburgische von 1539. Ueber das Alter der Familie haben H.Meibom (de illustr. Heimburgicae gentis origine et progressu Epi-stola. Heimst. 1685) und Pfeffinger (a. a. 0.) Näheres angegeben.Letzterer nimmt als Stammvater den Hanno an, welcher wegen sei-ner Tapferkeit, um das Jahr 1062, vom Kaiser Heinrich IV. dasSchloss Heimburg erhalten und sich nach demselben genannt habe.Ersterer hat eine Stammreihe des Geschlechts von der Zeit desKaisers Heinrich IV. an mitgetheilt und giebt an, dass das SchlossHeimburg schon in dieser Zeit belagert, erobert und niedergerissen,später aber wieder aufgebaut, doch 1525 im Bauernkriege ganzzerstört worden sei. Die Nachkommen des Hanno erlangten imStifte Hildesheim, im Bisthum Halberstadt, im Herzogthum Wolfen-büttel etc. bedeutende Lehngüter und kamen bei den Herzögen zuBraunschweig-Lüneburg in grosses Ansehen. Im Königreiche Han-nover gehört jetzt die Familie zu dem ritlerschaftlichen Adel dercalenbergischen und lüneburgischen Landschaft.

v. Heldreieh.

Schild der Länge nach von Gold und Schwarz getheilt, mitdrei übereinander gestellten Barmen (Barben), von welchen diemittlere nach links, die obere und untere aber nach rechts schwim-men. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem einevorwärtssehende, zur rechten Hälfte golden, zur linken schwarz ge-kleidete Jungfrau mit goldenem Gürtel und mit fliegendem Haareemporwächst, welche in jeder Hand eine einwärtssehende Barmeemporhält. Die Ilelmdecken sind golden und schwarz. Wie ange-geben, muss sich, nach der von Valentin König (IL 485 und 486)gelieferten genauen Beschreibung dieses Wappens, dasselbe gestal-ten, doch entspricht diesen Angaben selbst die Abbildung bei V. Kö-nig nicht; der Schild ist nämlich von Gold und Blau getheilt, dieJungfrau rechts golden, links roth gekleidet und die Helmdeckensind golden und roth. Nohilitas generosa Heldenreichiana von A.Ilosemann, fortgesetzt bis 1693 von D. Benjamin Leuber. Gros-ser, Lausitz. Merkwürdigkeiten, III. S. 46. Gauhe, I. S. 812 bis