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und Curland, so wie in Preussen ans, kam auch nach Braunschweigund Holstein und neuerlich nach Meklenburg etc. — Im Braun-schweigischen erhielt in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundertsder Zellische Hofrath Ernst Christian H., ein Sohn des berühmtenCanzlers D. Erich II., vom Kaiser Leopold 1. die Bestätigung undErneuerung des ihm zustehenden Adels, und die Familie gehörtnoch jetzt im Königreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adelder Calenberg-Güttingen -Gruhenhagenschen Landschaft. — NachHolstein wurde die Familie aus Lief- und Esthland durch HermannFriedrich v. II. im 17. Jahrhundert verpflanzt, und spater hat sichdieselbe auch in Preussen verbreitet.
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v. Heider.
Schild schräg geviert: oben in Silber zwei über einanderstehende, rolhe Sparren, rechts in Schwarz ein sechsstrahliger,goldener Stern, links ebenfalls in Schwarz ein goldener, die Hor-ner rechtskehrender Halbmond, und unten in Silber ein auf einemgrünen (in der Matrikel schwarzen) Hügel aufwachsender, vorwärts-sehender Mann mit schwarzer, golden aufgeschlagener Kleidung,welcher in der Rechten ein weisses, grün gestengeltes Seydeblüm-clien, und in der Linken eine eiserne Zange hält. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Helm, welcher einen, die Sachsen rechtskehren-den, geschlossenen, goldenen Flug trägt, welcher mit einem, miteinem goldenen Sterne bezeichneten, schwarzen, schrägrechten Balkenbelegt ist. Die Helmdecken sind schwarz und golden. — Wappenb.d. Kgr. Württemb., S. 48 u. 49 und No. 191. — Das Adelsb. d.Kgr. Württemb., S. 226, beschreibt das Wappen, wie folgt: ein inForm eines Andreaskreuzes getheilter Schild, in dessen oberemWinkel ein rother Sparren in Silber, im mittleren rechts ein gol-dener Stern, links ein wachsender, silberner Mond in Gold, imunteren ein aus einem grünen Berge hervorgehender Mohr, einenHeidelbeerzweig in der Hand haltend, sich befindet. Uebcr demgekrönten Helme ein goldener Adlersflug, welcher mit dem Sparrenund Sterne des Wappens belegt ist.
Württemberg. Georg Christian Heider, beider Rechte Doc-tor, kurpfälz. w. Rath und der Reichsstadt Biberach erster Rathund Hospitalpfleger, wurde vom Kaiser Franz II., 22. Aug. 1795,