Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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188
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Polen. Der iiiteste lüneburgische Lelmsbrief ist von 1424. DieFamilie gebort jetzt im Königreiche Hannover zu dem ritterschaft-lichen Adel der lüneburgischen Landschaft (Freili. v. d. Knesebeck,S. 147). In Württemberg, wo das Geschlecht den freiherrlichenTitel führt, hat sich ein Zweig der Familie aus dem Hause Harling-Bitnenbüttel um die Mitte des 18. Jahrhunderts ansässig gemacht,indem derselbe das Rittergut Münchingen kaufte und hierdurch Auf-nahme in der schwäbischen freien Reichsritterschaft bei dem Ritter-canton Neckarschwarzwald erlangte.

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Schild geviert:

v. Haubert.

1 und 4 in Schwarz ein aufrecht stehender,goldener Anker; 2 und 3 in Roth auf einem silbernen, die Horneraufwärtskehrenden Halbmonde ein silbernes Kreuz. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Helm, aus welchem, zwischen zwei BüflelshOrnern,von welchen das rechte achtmal von Schwarz und Gold schräglinks,das linke von Roth und Silber schrägrechts gelheilt ist, ein rechts ge-kehrtes, goldenes Einhorn aufwächst, welches mit beiden Vorderfusseneinen eisernen Anker hält. Die Helmdecken sind rechts schwarz undgolden, links roth und silbern. Wappenb. d. Kgr. Württemb.,S. 48 u. No. 188. Das Adelsb. d. Kgr. Würlt., S. 423 u. 424,giebt fälschlich in 2 und 3 in Roth einen silbernen Anker an, be-schreibt auch die RüffelshOrner auf dem Helme nicht genau.

Württemberg. Johann Leopold Ilaubert, Licentiat der Rechteund Bürgermeister der Reichsstadt Ueberlingen, wurde vom KaiserCarl VI., 5. Oct. 1734, für sich und seine Nachkommen beiderleiGeschlechts in den Adelstand erhoben.

v. Haugk.

Im blauen Schilde ein aufgerichteter, goldener Anker mit zweiWiderhaken, goldener Querleiste und gleichem Ringe, welcher injedem der beiden Oberwinkel des Schildes von einem sechseckigen,goldenen Sterne beseitet ist. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, aus welchem ein rechts gekehrter, vorwärtssehender, rothgekleideter, aller Mann ohne Bart mit weissem Kragen, Arm-

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