Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
178
Einzelbild herunterladen
 

178

y . Gröling.

Schild geviert: l in ßlan zwei ins Andreaskreuz gestellte, sil-berne Lanzen mit goldenen, befranseten und bequasteten, aus- undeinwärtswehenden Fahnen; 2 in Gold der schwarze, golden ge-krönte und bewehrte preussische Adler, in der rechten Klaue mitdem goldenen Scepter, in der linken mit dem Schwerte; 3 vonGold und Blau in fünf Reihen, jede, wie die Schildesform gestattet,von 5 Feldern, geschacht, und 4 in Blau ein rechts gekehrter, brau-ner Arm, welcher in der Faust einen Säbel nach oben und linksschwingt. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, auf welchem,zwischen den hier nach rechts und links gekehrten Lanzen mitFahnen des 1. Feldes der Arm des 4. Feldes mit dem Schwerteruht. Die Helmdecken sind hlau und golden. Abdrücke vonPetschaften. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, III. 33. v. Hell-bach, I. S. 462. Das N. Preuss. Adelslexicon, IL S. 285, giebldas Schach im 3. Felde von Blau und Gold an und liisst den Armim 4. Felde aus den Wolken kommen.

Preussen. Johann Benedict Gröling, k. preuss. Major, wurdevom Könige Friedrich IL von Preussen, 29. Mai 176S, in den Adel-stand des Königreichs Preussen erhoben. Derselbe, aus Halberstadtgebürtig und Sahn eines Soldaten, kam durch Muth und Brauch-barkeit in den Schutz des berühmten Seidlitz, wurde, von Letzteremempfohlen, 1762 vom Secoüde-Lieutenant zum Major befördert,stieg 1785 zum Chef des Wernerschen Husarenregiments, wurde.1786 General-Major, und zog sich 1791 auf seine Güter in Ober-schlesien zurück.

v. Gültlingen, Freiherren.

Im silbernen Schilde drei (2 und I) golden bewehrte, schwarzeAdler, deren ausgebreitete Flügel mit goldenen Kleestcngeln belegtsind. Die beiden oberen Adler sehen einwärts, der untere siehtrechts. Auf dem Schilde steht eine fünfperlige Freiherrenkrone,auf der ein Hehn steht, aus welchem ein linkssehender, bogen-förmig von Silber und Schwarz quer ge'theilter Adler mit hochaus-gebreiteten Flügeln, welche mit goldenen Kleestengeln belegt sind,und mit goldenem Schnabel aufwächst. Die Helmdecken sindschwarz und silbern. Wappenb. d. Kgr. Württemb., S. 29 und