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No. 93. — Has Adelsbuch d. Kgr. Württemberg sagt einfach: dasWappen zeigt drei (2 und 1) schwarze Adler in Silber, und überdem Schilde die Freiherrenkrone und Helm, aus welchem ein Adlerhalb silbern, halb schwarz hervorgeht. — Siehmacher, I. 110 (deruntere Adler sieht links). — Gauhe, I. S. 719. — v. Hellbach, I.S. 476.
Württemberg. Eine der ältesten schwäbischen Adelsfami-lien, aus welcher Glieder den Turnieren zu Augsburg I0S0, zuZürich 1165 und zu Nürnberg 1217 beigewohnt haben sollen. Dererste näher bekannte Ahnherr des Geschlechts ist Gundibald v. Giilt-lingen, gest. 1296. Der Sohn desselben, Johann, gest. 1332, wirdunter den Ministerialen der damals berühmten Grafen v. Hohenbergangeführt, und als Stammhaus wird der Ort Gultlingen im CantonNeckarschwarzwald genannt, welchen Caspar v. G. 1545 an Würt-temberg verkaufte. — Bis zur Auflösung des deutschen Reichs ge-kürte die Familie zu der Reichsritterschaft des Canton Neckar-schwarzwald, und mehrere Glieder aus derselben standen als Haupt-leute, Ritterräthe und Ausschussmitglieder derselben vor. Jetzt besitztdie Familie, ausser der Erbkämmererwürde in Württemberg, welcheBalthasar v. G. vom Herzoge Ulrich 1545 erhielt, und welche immerauf den Geschlechtsällesten übergeht, in Württemberg das früherreichsunmittelbare Gut Rernek summt Zugehörungen.
v. Gutbier.
Im blauen Schilde der Rumpf einer vorwärtssehenden, nackten.hmgfrau mit langem, auf die Schultern herabwallendem Haare undohne Vorderarme. Auf dem Schilde steht ein mit einem blau - sil-bernen Wulste bedeckter Hehn, welcher zwei Jungfrauen, wie dieim Schilde, schräg gestellt trägt. Die Helmdecken sind blau und sil-bern.— Abdrücke von Petschaften. — Tyrolf, I. 192 (ohne Wulst).— Wappenb. d. Sächs. Staaten, II. 67 (ebenfalls ohne Wulst).
Sachsen. Christian Ludwig Gutbier, kursächs. Rittmeisterund Renlbeamter zu Schwarzenberg, und Johann August G., kur-sächs. Lieutenant, wurden im kursächs. Reichsvicariate, 6. Juli1792, in den Reichsadelstand erhoben.
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