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ten. — Wappenb. d. Preuss. Reinprov., I. Tab. XLI. S. 41 u. 42(nach den Diplomen von 1717 und 1743, s. unten). — Das Gen.Taschenb. d. freih. Häuser, 1849. S. I46, u. 1855. S. 182, giebt dasWappen, wie folgt, an: in Gold der abgerissene Hals und Kopf einesnatürlichen Geyers. Freiherrenkrone, worauf ein offener, gekrönterHehn mit dem Geyer ruht. Helmdecken schwarz und golden. Schild-halter: zwei Geyer mit ausgedehnten Flügeln.
Preussen (Prov. Westpha 1 en und Rheinprovinz). Sehralte, ursprünglich Paderbornsche Adelsfamilie, deren ältester bekannterAhnherr Johann Gyr, Gaugraf zu Warburg, ist, welcher urkundlich1288 vorkommt und von weichein alle, in alten Urkunden vorkom-mende Herren v. Gyr, Geyr und Geier abstammen. Rudolph Adolphv. Geyer — Sohn des General-Einnehmers des Erzstiftes zu CölnPeter v. Geyer zu Roden aus zweiter Ehe mit Maria Sibylla v. Be-qnerer — verm. mit Maria de Groote, wurde vom Kaiser Carl VI.durch Diplom d. d. Laxenburg, 9. Juni 1717, mit dem Prädicate:v. Schweppenburg in den Reichsritterstand erhohen, und erhieltspäter vom Kaiser Carl Vli. durch Diplom d. d. Frankfurt a. M.,21. Febr. 1743, als kurküln. Hofrath, General-Einnehmer und Ober-Amtmann zu Erb- und Rrauweiler, den Reichsfreiherrenstand.
v. Gise, Giese, Freiherren.
Gevierter Schild: 1 in Blau ein einwärtssehender, doppelt ge-schweifter, gekrönter, rother Löwe, welcher mit beiden Vorderpran-ken einen goldenen Federpfeil, dessen Spitze in die Höhe gerichtetist, vor sich hält; 2 und 3 in Gold drei rothe Querbalken, und 4in Blau ein einwärts gekehrter, silberner Schwan, welcher in. einerköniglichen, goldenen, roth gefütterten Krone steht. Den Schildbedeckt eine filnfperlige Krone, auf welcher sich ein gekrönterHelm erhebt, welcher den silbernen Schwan des 4. Feldes zwi-schen zwei BiilTelsbörnern trägt. Das rechte Horn ist von Goldund Silber, das linke von Roth und Silber quer getheilt. Die Helm-decken sind rechts blau und golden, links roth und blau. — Ab-drücke von Petschaften. — Wappenb. d. Kgr. Bayern, IH. 6. —v. Wölckern, 3. Abtli. S. 13 u. 14. — v. Hefner, II. 33 u. S. 36(der Löwe im 1. Felde hält den Pfeil in der linken Vorderpranke,und die Hörner auf dem Helme sind, das rechte von Gold und