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1 (1855)
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162
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mark, I. XXXI (die Abbildung giebt den Schild silbern, die Beschrei-bung aber roth). Das Slammwappen giebt Siebmacher, I. 52,mit l'oth-schwarzen Helmdecken, und v. Meiling, III. S. 198, zuerstnach Sinnpius, 1. S. 376, welcher die Trennung der Horner nichtangiebt, und dann nach Siebmacher. Gauhe, I. S. 594 u. 595. v. Hellbach, I. S. 401. N. Preuss. Adelslexic., II. S. 209.

Preussen. Hermann v. Gaffron-Oberstradam, Herr auf Ku-nern in Schlesien, k. preuss. Geb. Regierungsrath und Director desk. Credit-Instituts für Schlesien, wurde vom Könige Friedrich Wil-helm IV. von Preussen, laut Diploms d. d. Berlin, 15. Oct. 1840,in den Freiherrenstand des Königreichs Preussen erhoben. Einsder ältesten schlesischen Adelsgeschlechter deutscher Abkunft, wel-ches früher Gaveron und Gaferon geschrieben wurde. Der Sagenach soll die Familie schon im 13. Jahrhundert reich begütert unddurch Tapferkeit bekannt gewesen sein.

v. Gagern, auch Freiherren.

Schild von Silber und Schwärz scliräglinks gctheilt mit einempfahlweise gestellten doppelten Widerbaken von gewechselten Far-ben des Schildes. Auf dem Schilde steht ein, mit einem von Schwarzund Silber viermal gewundenen Wulste bedeckter Ilclm, welcher dreiStraussenfedern, silbern, schwarz, silbern, trägt. Die Helmdeckensind schwarz und silbern. Abdrücke von Petschaften. Pomm.Wappenb., I. S. 7 u. 8 und Tab. II, auf welcher letzteren aber derSchild schrägrechts getheilt ist. Micrael, VI. S. 468, beschreibtdas Wappenbild als doppelten Widerbaken im schwarzen und weis-sen Schraden (d. i. quer getheilten) Felde, und setzt auf den Helmdrei Straussenfedern. Siebmacher, III. 159, theilt den Schildquer von Silber und Schwarz, der aufrecht stehende, doppelte Wi-derhaken wechselt mit den Farben des Fehles ah, die Straussen-federn sind silbern, roth, silbern, und die Hehndecken schwarz,silbern und roth. v. Meding, I. S. 167, nimmt auf Micrael undSiebmacher Rücksicht und bestätigt in Folge eines Lackabdrucksohne Farben die Richtigkeit der Schildestbeilung, des Wappenbildesund Helmschmuckes. Ganz eigenthümlich ist das Wappen, wel-ches sich in den Suppl. zu Sfebm. Wappenb., III. 8: Die Herrenv. Gagern, findet. Der Schild ist von Silber und Purpur schräg-