163
links getheilt, der Widerhaken isl silbern, der Helm trügt einen,die Römer nach oben kehrenden, silbernen Halbmond mit Gesiebt,welcher mit drei silbernen Straussenfedern besteckt ist, und dieHelmdecken sind rotlx und silbern. — Das N. Preuss. Adelslexic.,II. S. 209, theilt ebenfalls den Schild quer, das Gen. Taschenb. d.freili. Häuser dagegen (1848. S. 115) schräglinks. — Das Wappenb.(I. Kgr..Bayern, XI. 21, zeigt einen runden, sebrügreebts von Silberund Blau gelbeilten Sebild, und der Widerhaken erscheint mit dengewechselten Farben des Schildes. Die Straussenfedern sind rotli,silbern, roth, und die Helmdecken blau und silbern. — Bagmiblgiebt im Pomm. Wappenb., I. Tab. VI., das Siegel des Claus Ga-wep von 1571: der Sebild ist der Länge nacji getheilt und derdoppelte Widerbaken sebrügreebts gestellt. Aucli führt derselbe an,dass in der Schildestheilung auf älteren und neueren Siegeln mehr-fache Verschiedenheiten vorkämen, ja auch die Farben nicht immerdieselben wären. So gäbe z. ß. die llagenowsche Karte von Rügenstatt Schwarz Roth an. — Gauhe, 11. S. 328. — Gen. Taschenb.d. freih. Häuser, 1855. S. 171 u. 172.
Preussen, Bayern, Nassau. Alte rügensche Adelsfamilie,welche früher Gawern geschrieben wurde, bis im 16. und 17. Jahr-hundert die Schreibart Gagern aufkam. Der Name selbst wird vondem Dorfe Gawern im Kirchspiele Gingst auf Rügen abgeleitet, wel-ches urkundlich zwar schon 1232 vorkommt, aber erst im Anfangedes 14. Jahrhunderts ausschliessliches Besitzthum der Familie wurde.— Pribo Gawern erscheint urkundlich 1316 unter den 127 Ritternund Knappen, welche mit der Stadt Stralsund ein Schutz- und Trutz-biindniss errichteten, und als 10 Jahre später eine dritte Vereini-gung der Art zwischen beiden Theilen stattfand, kommen, ausser demPribo Gawern, noch die Söhne desselben, Wiiken und Tetzlaf, vor.
v. G-ansauge.
Schild golden eingefasst und geviert. 1 und 4 in Blau eingoldener Querbalken, oben von zwei neben einander stehenden,sechsstrahligen, silbernen Sternen, unten von einem dergleichenSterne begleitet; 2 und 3 in Gold auf grünem Hügel ein grün be-laubter Baum mit braunem Stamme, neben welchem zur linkenSeite zwei abgehauene, braune Baumslöcke neben einander stehen.
il*