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1 (1855)
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welches aus Meklenburg nach Pommern, den Marken und Däne-mark gekommen ist. In Pommern ist dasselbe seil länger als hun-dert Jahren angesessen.

v. Gädecke.

Schild scbräglinks getheilt: rechts in Schwarz ein aufwachsen-der, rechtssehender, gekrönter, goldener Lüwe mit rother ausge-schlagener Zunge und von sich geworfenen Pranken; links in Silhervier rothe Querbalken. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Hehn,welcher eine, von zwei goldenen, befranseten, auswärtsfliegendenStandarten beseitete blaue Fahne trägt, welche um den mit rechts-fliegenden Quasten geschmückten Fahnenstock nach unten fliegt.Die Helmdecken sind rechts schwarz und silbern, links roth undsilbern. Wappenh. d. Preuss. Monarchie: v. Gädecke, 111. 22.Pomm. Wappenb., III. S. 112 u. Tab. XXXIV: v. Gädeke. N. Pr.Adelslexicon, IV. S. 453, setzt in die linke silberne Schildeshälftedrei rothe Balken, und auf den Hehn drei wehende Fahnen oderEstandarten. v. Hellbach, I. S. 400: Gädeck.

Preussen. Der k. preuss. Hauptmann im gräfl. LottumschenDragonerregimente, Johann Philipp Gädecke, wurde vom KönigeFriedrich Wilhelm II. von Preussen, 14. Juni (nach Anderen 12. Jan.)1787, in Anerkennung seiner geleisteten vorzüglichen Dienste in denAdelstand des Königreichs Preussen erhoben.

v. Gaffron-Kunern, Freiherren.

Im rothen Schilde zwei neben einander stehende, getrennte,schwarze Büflelshörner, deren Mündungen dem Schildesrande zuge-kehrt sind (Stammwappen). Auf dem Schilde steht eine siebenper-lige Freiherrenkrone, auf welcher sich zwei gekrönte Helme erheben.Auf dem rechten Helme stehen drei (1 und 2) aus Pfauenfederngewundene Kränze (Helm des Stammwappens), und der linke trägtzwei schwarze Büflelshörner. Die Hehndecken sind roth und schwarz. Dorst., Allg. Wappenb., II. S. 153 u. 154, nach dem Diplome,mit roth-silbernen Helmdecken. Lexic. over adel. Famil. i Dan-