Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
148
Einzelbild herunterladen
 

148

von Petschaften das Wappen so, wie. sich dasselbe in dem Wappenb.der Stichs. Staaten (s. ohen) findet. Ein Petschaft dieser Liniezeigt auch die Mütze im Schilde mit drei Straussenfedern besetzt.

v. Ferber (in Pommern und Meklenburg).

Im rothen Schilde auf grünem Rasen eine, zwischen zwei sil-bernen Kleeblättern an langen Stielen hervorgehende, oben mitzwei leierförmigen Ansätzen versehene, goldene Stange, welche oben,rechts und links, von einem sechsstrahligen, silbernen Sterne be-seitet wird. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus wel-chem ein rechtssehender Gaisbock von natürlicher Farbe aufwächst.Die Heinidecken sind roth und golden. Abdrücke von Petschaf-ten. Meklenb. Wappenb., XV. 55. Pomm. Wappenb., III. S.161, u. Tab. L. ßrüggemänn, I. S. 9. N. Preuss. Adelslexic.,II. S. 165 (ohne Angahe des Wappens).

Preussen, M eklen bürg. Alte Adelsfamilie, deren Adelvom Kaiser Leopohl I. 1704 erneuert wurde. Dieselbe machtesich um die Mitte des 18. Jahrhunderts im vormaligen schwedi-schen Pommern ansässig. In Teklenburg erhielt 1798 das Ge-schlecht von der eingeborenen meklenburgischen Ritterschaft dieIndigenatsrechte anerkannt.

v. Fink, Freiherren.

Schild geviert: 1 und 4 roth, ohne Bild; 2 in Silber zweineben einander stehende, schwarze, die Sachsen einwärtskehrendeAdlersflügel, und 3 in Silber ein sechsstrahliger, goldener Stern.Auf dem Schilde steht eine siebenperlige Freiherrenkrone, auf wel-cher sich ein gekrönter Hehn erhebt, welcher einen offenen, schwar-zen Adlcrsflug trägt, zwischen welchem nach unten der Stern des3. Feldes schwebt. Die Helmdecken sind roth und silbern. Ab-drücke von Petschaften. Das Wappenb. d. Sachs. Staaten, II. 21,schreibt den Namen: v. Finkh, doch kommt derselbe in Sachsen,so viel bekannt, nur so vor, wie derselbe in der Ueberschrift ge-geben wurde.