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kehrt sich nach links und unten. Auf dem Schilde stellt ein Helm,welcher die Mütze des Schildes aufgerichtet trägt. Die Helmdeckensind rotli und golden. — Abdrücke von drei älteren Petschaften,welche ganz nach Siebmachers Angaben gestochen sind. Der Ab-druck von einem vierten älteren Petschafte zeigt am Knopfe derMütze eine Quaste. Der runde Schild ist mit einem von einerKrone bedeckten Wappenmantel umgeben. — Siehmacher, I. 164:v. Falckenstein, Sächsisch. Die „Declaration" giebt das Wappen-bild als rothen Hut mit einem weissen „füttern" Ueberschlage, undsetzt nur hinzu: die Federn schwarz. — Wappenbuch der Sächs.Staaten, 11. 58 (der Knopf im Schilde ist mit einer Quaste besetzt.Auf dem Helme steht eine hohe, spitzige Mütze, deren Spitze mitdrei silbernen Straussenfedern, einer nach rechts, zweien nach links,besteckt ist). — Knauth, Misniae illuslr. Prodi - ., S. 500. — Bieder-mann, Geschlechtsreg. der lühl. Ritterschaft im Voigtlande. ZweitesVerzeichniss, fol. 4. — v. Hellhach, I. S. 350.
Sachsen. Eins der ältesten sächsischen Adelsgeschlechter,welches, schon dem Wappen nach, von den gleichnamigen Adels-familien in Bayern (Siebmacher, II. 59), im Elsass (Siehmacher, I.193), in den Rheinlanden (Siebmacher, II. 109), in Schlesien (N.Preuss. Adelsh, II. S. 158) etc. etc. zu unterscheiden ist, wenn auchKnauth, Biedermann, v. HeJIbach u. A. diesen Unterschied nichtbeachtet haben. Knauth sagt, die Familie sei im Amte Voigtsbergangesessen und werde sonst von Spangenberg unter dem altenbayerischen Adel angeführt und auch unter dem braunschweigi-scheii gefunden; Biedermann gieht das GeschlechL als ein altes,edles rheinländisches, welches sich in verschiedenen Landen aus-gebreitet habe, und v. Hellbach citirt Iloppenrod, Stammbuch, etc.Strassburg, 1570, welcher an der angeführten Stelle (S. 33) vonden früheren Grafen v. Falckenstein im Harze spricht. — Die hierin Rede stehende sächsische Familie kommt schon in einer Zeitvor, über welche genaue Nachrichten fehlen, stammt aber wohlaus der schon längst nur in wenigen Ruinen noch sichtbaren altenBurg am Falkensteine hei der Bergstadt Falkenstein an der Göltzschim Amte Plauen. Von dieser Burg schrieb sich unter Anderen— Burchard v. Falkenstein kommt urkundlich schon 1120 vor —1270 Johann v. Valckenslein. — Vom 16. Jahrhundert an erscheintdie Familie aus dem Hause Magwilz im Voigllande und später ausden Häusern Köditz und Rührenhof im Meiningenschen. Eine Liniedes Geschlechts führt den freiherrlichen Titel, und nach Abdrücken
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