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1 (1855)
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v. Fahnenberg, Freiherren.

Im rotlien Schilde ein silberner Querbalken und iiber denganzen Schild ein rechtssehender, golden gekrönter Adler von ge-wechselten Farben des Schildes (im Schilde also silbern, auf demBalken roth) auf einem dreihügeligen, grünen, die Thürme einesCastells tragenden Berge, welcher in der rechten Klaue eine vonRoth, Silber, Gold, Roth etc. quer gestreifte, herabhängende Fahne,in der linken aber drei Schlüssel hält. Auf dein Schilde steht eingekrönter Helm, welcher den Adler des Schildes mit dem Bergeträgt. Die Ilchndecken sind roth und silbern. Adelsb. d. Grossh.Baden, S. 7779. Das Wappenb. d. Kgr. Württemb., S. 47 u.No. 184, stellt den Adler im Schilde auf einen silbernen Dreiberg,welcher kein Castell trägt, und giebt dem Adler in die linke Klauedrei Stengel mit Maiblumen. Siebmacher, V. 345: v. Fahnenberg,Mitherr zu Burgheim, Rheinländjsch, tingirt den Dreihügel goldenund lässt denselben unten spitz zulaufen, die Fahne scheint vonRolh und Silber gestreift, und der Adler hält in der linken HandMaiblumen. Mit dieser Abbildung stimmt die in Siebm. Supplem.,VII. 7, gegebene. Die Thcilung der Fahne ist in beiden Werkenungenau und undeutlich. Tyroff, II. 171, tingirt den Dreihügelgrün und den Adler schwarz, die Fahnen sind silbern und mitdrei rothen Querstreifen durchzogen, und die Adler halten in derlinken Klaue drei Maiblumenstengel. Das Gen. Tascbenb. d. freih.Häuser, 1855. S. 151153, nimmt auf dem Dreihügel das Castellund die drei Schlüssel an. Adelsb. d. Kgr. Württemb., S. 417u. 418 (ohne Angabe des Wappens).

Baden, Württemberg. Franz Ferdinand Mayer, beiderRechte D o ctor und Stadtschreiber zu Freiburg im Breisgau auseiner Familie stammend, welche schon vom Kaiser Rudolph II. fürausgezeichnete Treue im Civil- und Waffendienste einen Wappen-brief mit Stechhelm und goldenem Kranze erhalten hatte wurdevom Kaiser Carl VI., laut Diploms vom 27. Febr. 1715, wegen sei-nes rühmlichen Benehmens, seiner zweckmässigen Anordnungen undseiner persönlichen Tapferkeit bei der Belagerung der Stadt Frei-burg durch die Franzosen, mit dem Prädicate: v. Fahnenberg, inden Reichsadelstand erhoben. Es hatte sich nämlich nach vier-wöchentlicher Dauer der Belagerung die österreichische Besatzungendlich aus der Festung in die beiden Schlösser und auf den an-stossenden Schlossberg zurückgezogen und die Stadt ihrem Schick-

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