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Anmerk. S. 227, u. IV. Anmerk. S. 494. — v. Hellbach, I. S. 341.— Freih. v. d. Knesebeck, S. 126.
Hessen, IIannover. Altes hessisches Adelsgeschlecht, wel-ches früher auch Aschinwege, Eschinwege und Eschwe geschriebenwurde, und aus welchem Hans und Urban v. Aschinwege schon1425 vorkommen. — Ob und wie der Name der Familie mit derbekannten hessischen Kreis- und Amtsstadt Eschwege an der Werrain Verbindung stehe, ist wohl nicht ermittelt. Die Familie warschon zeitig an der Werra begütert, erwarb auch in Thüringen Be-sitz. Früher mag dieselbe auch in der gefürsteten Grafschaft Henne-berg begütert gewesen sein, denn Müller giebt in den Annal. Saxon.an, dass Curt v. Eschwege 1584 bei den Exequien des letzten Für-sten Georg Ernst von Henneberg das Hennebergische Wappen ge-tragen habe. — Die Familie besitzt Lehne im Königreiche Hannover.
Y. Exterde.
Im silbernen Schilde sechs und eine halbe an einander undschriigrechts von oben nach unten gestellte, rothe Rauten oderWecken. Auf dem Schilde steht ein mit einem roth-silbernenWulste bedeckter Helm, welcher einen offenen, silbernen Adlersfhigträgt, dessen Flügel mit den rothen Rauten des Schildes pfahlweisebelegt sind. Die Helmdecken sind roth und silbern. — Abdrückevon sehr genau gestochenen Petschaften, von welchen einige denrechten Flügel mit den Rauten schrügrechts, den linken schräglinksbelegt haben. — Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 21, mit zwei vor-wärtssehenden Mohren, welche eine goldene Kopfbinde und eingoldenes, mit einem schwarzen Sparren belegtes Hemd tragen, alsSchildhaltern, und mit der Devise: Disce mori, disce vivere. —Tyroff, II. 59, nimmt 7 ganze Wecken an und stellt dieselben aufdem rechten Flügel schrägrechts, auf dem linken schräglinks. —Freih. v. Krohne, I. S. 285. — v. Hellbach, I. S. 345. — Freih.v. d. Knesebeck, S. 127.
Lippe, Hannover. Alte, urkundlich schon 1490 vorkom-mende lippesche Familie, welche im Osnabrückseben Lehne besilzt.