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Preussen. Friedrich Wilhelm Carow, k. preuss. Regierungs-Director zu .Minden, wurde vorn Könige Friedrich Wilhelm III. vonPreussen, 1828, in den Adelstand des Königreichs Preussen erhö-hen. — Die in früherer Zeil in Meklcnburg vorkommende Familiev. der Carow ist schon im 15. Jahrhundert erloschen.
de Carro.
Im silbernen Sehilde ein schrägrechter, blauer Balken, welchermit drei, die Sachsen rechtskehrenden, aufgerichteten und nacheinander gestellten, goldenen Flügeln belegt ist. Auf dem Schildestehen zwei gekrönte Helme, von welchen der rechte einen offenen,goldenen Adlersflug, der linke zwei nach rechts sehende, silberne,mit goldenen Halsbändern geschmückte Schwanenhälse trägt, derenhinterer den vorderen etwas überragt. Die Decken des rechtenHelmes sind blau und golden, die des linken blau und silbern. —Dorst, Allg. Wappenb., II. S. 59. — v. Hellbach, I. S. 224.
Oesterreich, Schweiz (Genf). Eine der ältesten Palri-cierfamilien der Stadt Genf, welche sich früher Carre, Quarro, duCarro und Du Quarro schrieb und den Namen von dem alten Lehn-gute le Quarre oder le Carre bei Genf führt, welches schon in sehrfrüher Zeit Eigenthum der Familie war. Bereits zu Anfange des15. Jahrhunderts bekleideten Glieder des Geschlechts die erstenobrigkeitlichen Würden zu Genf. — Der alte Adel der Familiewurde vom k. k. niederösterr. Landrecht, 6. Mai 1806, förmlichanerkannt, und Kaiser Franzi, von Oesterreich bestätigte durch einbesonderes Diplom, d. d. Wien, 20. Oct. 1813, diese Anerkennung.
v. Cetto, Freiherren.
Schild herzförmig und quer getheilt: oben in Blau ein rechts-sehender, golden gekrönter und bewehrter, schwarzer Adler; untenin Silber auf grünem Dreiberg ein rechts gekehrter, rother Löwe,welcher mit den Vorderpranken eine, auf dem Dreiberg aufgestellte,mit goldenen Fransen besetzte, an einem silbernen Fahnenstockß be-findliche, rechtswehendc, blaue Standarte hält. Auf dem Schilde steht