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1 (1855)
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crgiebt. Wappenb. d. Preuss. Monarchie, II. 29. Wappenb.der Preuss. Ilheinprovinz, Tab. XXII. 43 u. 44, giebt S. 24 dieBremse als Schafzange und im adeligen Wappen oben in Silberden Stern und unten in Blau die Zange, und zwar durch ein Quer-sliick verbunden, die Straussenfedern aber wechselnd blau und sil-bern. Das N. Preuss. Adelslexic., 1. S. 356, spricht von einersilbernen Figur in Form eines A mit Zacken und ohne den Strichin der Mitte. Bd. V. S. 94 wird das Wappenbild in der oberenSchildeshälfte eine silberne Schal'tzange genannt, und die Angabehinzugefügt, dass im adeligen Wappen die obere Schildeshälfte blauund die Schaftzange mit einem Mittelstück verbunden sei. Freih.v. Ledebur, I. S. 136, giebt das Wappen nach dem oben angeführtenPreuss. Wappenbuche als Bremse an. Das oben erwähnte ab-weichende Wappen zeigt den Schild schräg geviert mit Mittelschild.Im silbernen Mittelschilde stellt ein schwarzer Adler. 1 und 4 (obenund unten) in Schwarz die silberne Bremse; 2 und 3 in Silber dergoldene Stern. Den Schild bedeckt eine 7 perlige Freiherrenkrone.

Preussen. Johann Gerhard v. Carnap erhielt vom KönigeFriedrich Wilhelm III. von Preussen, 13. Sept. 1825, ein Anerken-nungsdiplom des ihm zustehenden Freiherrenstandes. Andere gebenan, dass am genannten Tage derselbe in den Freiherrenstand er-hoben worden sei. Altes rheinländisches Adelsgeschlecht, vonwelchem Siegel aus dem 14. Jahrhundert vorkommen sollen, welchedie Bremse allein zeigen: der Stern in der unteren Schildeshälftedes freiherrl. Wappens wird als Vermehrung desselben in Folgedes Diploms vom 13. Sept. 1825 angegeben. Als Stammsitz derälteren Familie wird Carnapp bei Essen angegeben.

v. Carow.

Schild geviert: 1 und 4 in Silber eine schwarze Baute (Ca-reau); 2 und 3 in Blau eine rechts gekehrte, silberne Ente. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher einen offenen,schwarzen Adlersflug trägt. Die Helmdecken sind rechts schwarzund silbern, und links blau und silbern. Wappenb. d. Preuss.Monarchie, II. 96. N. Preuss. Adelslexic., I. S. 359 (ohne An-gabc der Farben des Adlersfluges und der Helmdecken). Freih.v. Ledebur, I. S. 137.