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kalken überlegter Schild. Der Helmschmuck stimmt mit den obengemachten Angaben. — v. Rieding, III. S. 95 —97, gieht zunächstdas Wappen nach Dienemann, führt aber dann, abgesehen von Val.König und Estor, deren Angaben derselbe, und mit Recht, für un-richtig erklärt, 12 Varianten des Wappens an, ohne behaupten zuwollen, welche Annahme die richtige sei. Die mit dem jetzigenGebrauche am meisten stimmende Annahme ist die oben gegebene,und so mögen denn diese Varianten, die hier schon angeführtenabgerechnet, auf sich beruhen. — Gauhe, I. S. 203 — 207. —v. Hellbach, I. S. 208 u. 209. — Das N. Preuss. Adelslexic., I.S. 335, giebt, unter Berufung auf Spener, als ursprüngliches Wap-pen einen gegen einander, in Roth und Silber abwechselnden Schild,oder drei silberne und drei rothe abwechselnde Pfähle, und mittendadurch einen blauen Balken oder Streif, auf dem Helme aber dreiStraussenfedern, rotli, blau, silbern, und setzt hinzu: die branden-burgischen Linien führen nur zwei weisse und zwei rothe Pfähle,und auf dem Helme einen Bund, der von Straussenfedern ge-schmückt wird. — Freih. v. Ledebur, I. S. 125, bestimmt dasWappen, wie folgt: zwei- Iiis viermal pfahlweise roth und silberngetheilt, überdeckt von einem blauen Querbalken. — In Dänemarkist das Wappen mit einem zwischen den Pfählen des Schildes aufdem Querbalken liegenden, gekrönten Mittelschilde und mit einemlinken, gekrönten Helme vermehrt worden. Im gekrönten, rundenMittelschilde wiederholt sich der Bückschild mit den Pfählen unddem Querbalken, und der linke Helm trägt einen mit einer fünfper-ligen Krone bedeckten, kleinen, unten abgerundeten Schild, welcherwie der v. Burgsdorflsche Wappenschild getheilt und tingirt ist.
Preussen, Sachsen. Eins der ältesten und angesehenstenGeschlechter der Mittel- und Neumark, welches später nach Schle-sien, Sachsen (in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts), in dasLüneburgische, nach Meklenburg, Dänemark etc. gekommen ist.Heinrich Ilolinann, Prof. in Jena, suchte (Progr. funebr. v. J. 1619)den Ursprung der Familie in der Schweiz, und zwar im CantonBern, aus dem gleichnamigen Schlosse und Orte, doch heissenLetztere Burgdorff, auch findet sich der Name der Familie in An-gaben über den Adel der Schweiz nicht vor. Die ältere Geschichtedes Geschlechts hat D. Wolfg. Grell, Prediger am Dome zu Berlin(Hochadel. Ehrengarten etc. Berk 1652, 4. 9'/2 Bogen), möglichsterörtert. Grell setzt den Ursprung der Familie schon in eine sehrfrühe Zeit, über welche, wie bekannt, sichere Nachweise fehlen.