Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
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krönter Helm, aus welchem zwei geharnischte Arme bis an dieSchultern so hervorwachsen, dass, so weit dies möglich ist, die in-wendige Seile derselben und die der geschlossenen Hände zu sehenist. Dieselben sind vom Ellbogen ah über sich gekehrt und etwasgegen einander gebogen, und jede geschlossene Hand hält dreiStraussenfedern, rotli, silbern, blau. Die Hehndecken sind rechtsroth und silbern, links blau und silbern. Abdrücke von Pet-schaften. Wappcnb. d. Sächs. Staaten, I. 94. Titelkupfer zudem von Friedrich August Ludwig v. Burgsdorf, k. preuss. Forst-ratlie der Mittel- und Ukermark, herausgegebenen Werke: Anleitungzur sichern Erziehung einheimischer und fremder Holzarten, Berlin,1787. Siebmacher, Bd. I., giebt zwei Abbildungen. Die erste,Tab. 57: Schlesisch, zeigt den Schild fünfmal der Länge nach ge-tlirilt mit darüber gelegtem Querbalken, und auf dem Helme dreiStraussenfedern. DieDeclaration" beschreibt dieses Wappen, wiefolgt: der Schild gegen einander roth und weiss abgewechselt undmitten dadurch ein blauer Strich. Auf dem Helme eine rotlie,weisse und blaue Feder. Die Hehndecken roth und weiss. Diezweite Abbildung, Tab. 178: Märkisch, ergiebt den Schild dreimalder Länge nach gctheill mit darüber gezogenem Querbalken, undauf dem gewulsteten Helme drei Straussenfedern. Nach derDecla-ration" ist der Schild roth und weiss abgetheill, der mittlere Bal-ken blau. Auf dem Helme eine rotlie, eine weisse und eine blaueFeder. Der Bausch und die Helmdecken roth und weiss, und blauund weiss. Spener, Theoria Insign., p. 249, sagt: Ternis palisargenteis et miniatis fascia eyanea ineumbit, was kaum etwas Ande-res heissen kann, als dass der Schild von Roth und Silber ge-streift sei. Sinapius, I. S. 283, folgt der ersten Abbildung Sieb-machers, nimmt also Pfähle oder Streifen mit abwechselnden Tinc-turen an, und meint, dass dies auch Spener gethan habe. Val.König, 11. S. 290 u. 294, welchem, wie bekannt, Eslor, S. 338,blindlings gefolgt ist, theilt den Schild der Länge herab von Roth,Silber und Blau dreimal mit einem darüber gezogenen, blauenQuerbalken. Aus dem gekrönten Helme gehen zwei geharnischteAnne hervor, deren jeder drei Federbüsche, oder Straussenfedern,roth, weiss und blau, aufrecht hält. Dienemann, S. 257. No.35, giebt das Wappen, wie dasselbe im Johanniter-Orden aufge-schworcn ist: im rothen Schilde zwei silberne Pfähle und ein über'len Schild gezogener, blauer Querbalken, d. h. ein fünfmal vonhoth und Silber pfahlweise gestreifter und mit einem blauen Quer-' 6