Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
34
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Freiherrenkrone, und auf derselben ein gekrönter Ilelm, mit einemoffenen, schwarzen Adlersfluge, zwischen welchem ein silberner, dieHorner nach oben kehrender Halbmond schwebt. Die Helmdeckensind rechts schwarz und golden, links rotli und silbern, und denSchild halten zwei auswärtssehende, goldene Löwen. Wappenb.d. Oesterr. Monarchie, XV. 8. Gcneal. Taschenb. d. freiherrl.Häuser, 1853. S. 22, und 1855. S. 32 u. 33.

Oesterreich. Johann Nepomuk Berger, k. k. Generalmajorund Militair-Commandant in Tirol, erhielt vom Kaiser Franz I. vonOesterreich difrch Diplom, d. d. Wien, 16. Febr. 1816, mit demPrädicate: von der Pleisse (weil derselbe 1813 in der Schlacht beiLeipzig mit einem Bataillon seines Regiments bei Lössnig durchden ersten Arm der Pleisse watete, um den Uebergang auf das vomFeinde hartnäckig vcrtheidigle jenseitige Ufer zu formiren, welchener jedoch, wegen des tiefen Sumpfes, nicht erreichen konnte) denerbländisch-österr., und durch Diplom, d. d. Wien, I. Sept. 1826,den ungar. Freiherrenstand. Derselbe adoptirte den Enkel seinesBruders, Georg Friedrich Berger, welcher mit dem -gleichen Prädi-cate, 21. Sept. 1825, den Freiherrenstand erhielt, als k. k. Oberst-Lieutenant 1853 gestorben ist und das Geschlecht fortgepflanzt bat.

v. Berlichingen, Freiherren.

Im schwarzen Schilde ein silbernes Rad von fünf Speichen(soll nach Einigen das Wappen der Stammmutter der Berlichingensein, welche aus der Familie der Landrath stammte). Auf demSchilde stellt ein gekrönter Helm, auf welchem ein linkssehender,silberner Wolf mit in die Höhe gestrecktem Schweife sitzt, welcherein silbernes Lamm im Rachen hält. Die Helmdecken sind schwarzund silbern. Abdrücke von Petschaften, von welchen jedoch ei-nige auch ein Rad mit sechs Speichen und den Wolf rechtssehendzeigen. Tyroff, I. 52 (krönt den Helm mit einer freiherrlichenKrone und kehrt den Wolf rechts). Siebenkees, I. S. 251.Wappenbuch d. Kgr. Rayern, IL 64. v. Wölckern, 2. Abthei-lung. S. 129 u. 130. Wappenb. d. Kgr. Württemberg. 139.Siebmacher, I. 104, Fränkisch. Albinus, Gesch. d. Grafen undHerren v. Werthern, S. 62 (lingirt den Wolf schwarz). v. Ilatt-stein, III. 9. S.29. Schannat, P. 42. Fuldaischer Stiftcalender