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1 (1855)
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sitz erschien, der Ukermark, Schlesien, Preussen etc. Nach Han-nover kam die Familie 1765.

v. Ascheberg.

Schild quer getheilt: oben in Roth zwei nebeneinanderstehende,goldene, rosenfürmig bezeichnete Kugeln, unten Gold, ohne Bild.Au! dem Schilde steht ein Hehn, welcher einen offenen, goldenenAdlersflüg trägt. Jeder Flügel ist mit einem rothen, von einer gol-denen Kugel, wie im Schilde, besetzten Querbalken belegt, und zwi-schen dem Fluge schwebt, unten nach dem Helme zu, ebenfalls einegoldene Kugel. Die Helmdecken sind roth und golden. Abdrückevon Petschaften. Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 6, mit zweieinwärtssehenden, goldenen Löwen als Schildhaltern, und der Devise:Allzeit trauern, kann nicht dauern. Sielmiacher, II. 118.v. Steinen, Westph. Geschichte, II. 118. Gaulle, 1. 40, II. 27. v. Ilellbach, I. S. 80. N. Pr. Adelsk, I. 145. Freih. v. d.Knesebeck, S. 67. Freih. v. Ledebur, I. 21, giebt die Wappen-bilder als Windrosetten.

Hannover, Preussen. Altes, urkundlich schon 1296 und1399 vorkommendes, westphälisches, ursprünglich dem Paderborn-schcn, der Grafschaft Mark und dem Münsterschen, in welchem dasgleichnamige Stammgut liegt, angehöriges Adelsgeschlecht, welchessich früher Rüttiger v. Ascheberg, wohl von dem Taufnamen Rüdi-ger, schrieb. Aus Westphalen kam die Familie nach Kurland undvon da nach Ostpreussen, später auch nach Liefland, Schweden,Holstein, die Rheinlande etc. In Schweden erlangte die Familie1673 den Freiherrenstand, und Rutger v. A. erhielt vom KönigeCarl XI. von Schweden, 10. Dec. 1687, die Grafenwürde.

v. Auenmüller.

Im goldenen Schilde ein schrägrechter, schwarzer, mit dreisechseckigen, silbernen Sternen belegler Balken. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Helm, welcher einen sechseckigen, silbernenStern trägt. Die Helmdeckcn sind schwarz und golden. Ab-drücke von genau gestochenen Petschaften. Die Angahe im Dresd.Cal. z. Gebr. f. d. Resid. 1848, 150: goldene Sterne, ist wohl un-i. 2