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erhebt mit dem auswärts gekehrten Arm ein Schwert, während ermit der anderen Hand einen, mit rothem Kreuze bezeichneten run-den Brustschild hält, und denselben an den Hauptwappenschild an-lehnt. Die Helme der Schildhalter sind mit fünf Straussenfedern,roth, golden, blau, roth, golden, besteckt. — Abdrücke von Pet-schaften aus der Familie. — Tyroff, I. 61. — Wappenb. d. Kgr.Bayern, II. 57. — v. Wülckern, 2. Abtb. S. 108 u. 109. — v. Hefner,II. S. 21 u. 26, giebt auf den Schilden der Ritter das rothe Kreuznicht an. — v. Hellbach, I. S. 75.
Bayern. Johann Christoph v. Aretin, kurbayer. w. Ilof-kammerrath und nachheriger Hauptmautner in Ingolstadt, erhieltvom Kurfürsten Maximilian Joseph von Bayern, laut Diploms,d. d. 11. April 1769, den Freiherrenstand. Die Familie, welchezu den angesehensten Geschlechtern Bayerns gebort und reich anberühmt gewordenen Gliedern ist, soll, wie Einige annehmen, ausArmenien stammen, und daher den Mittelschild führen.
v. Arnswaldt.
Im blauen Schilde ein silberner, schrägrechter Balken, welchermit drei rothen, sechsblätterigen Rosen belegt ist. Auf dem Schildesteht ein, mit einem blau-silbernen Wulst bedeckter Hehn, welchereinen offenen, blauen Adlersflug trägt, dessen rechter Fliigel miteinem schrägrechten, mit drei rothen Rosen besetzten Balken, derlinke aber mit einem dergleichen scbräglinken belegt ist. Die Helm-deckcn sind blau und silbern. Abdrücke von Petschaften aus derFamilie. — Tyroff, II. 133. — Meklenb. Wappenb., Tab. 2. 5.,und Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 58, nehmen fünfblätterigeBosen an. Abdrücke von neueren Petschaften zeigen den rechtenFlügel mit einem schräglinken, den linken mit einem schrägrechtenBalken belegt. Dies findet sich auch im Wappenb. d. Sächs. Staaten,I. 63, in welchem der Adlersflug schwarz ist, die Hehndecken aberblau, schwarz und silbern angegeben sind. — Freih. v. d. Knesebeck,S. 66. — Freih. v. Ledebur, I. S. 16.
Preussen, Hannover, MeIdenburg. Die Familie kommturkundlich zuerst in Thüringen, und zwar 1274, vor. Später findetsich dieselbe in Pommern, wo das Stammhaus Neuen-Grappe beiStettin war, so wie in der Neu-Mark, wo Arendswalde als Stamm-