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1 (1855)
Entstehung
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statt des geschlossenen Stechheinis einen offenen Turnierhelm füh-ren und sich allerseits erblich dem Reichsadel beizählen zu dürfen. Die Gebrüder Ludwig Ernst Amnion, Dr. Philos., Decan, Scliul-inspector und Pfarrer zu Markt Lindenhardt hei Bayreuth, FriedrichDaniel Jonathan A., vorm. k. preuss. Kammerrath, später k. hayer.Rentamtmann zu Altdorf, und Johann Georg Friedrich A., der Rechteund Philos. Dr. und k. hayer. Ober-Appellalions-Gerichtsrath inMünchen, wurden 21. Sept. 1824 der Adelsmatrikel des KönigreichsBayern einverleibt, und der ältere Bruder der genannten Gehrüder,Christoph Friedrich A., der Theologie Dr., früher Professor derTheologie in Güttingen und Erlangen, k. grossbrit., preuss. undhayer. Consistorial- und Kirchenrath, später k. sächs. Oberholpre-diger und Kirchenrath etc., erhielt vom Konig Friedrich August I.von Sachsen laut amtlicher Bekanntmachung vom 17. Dec. 1824die Erlaubniss, des seinen Vorfahren 1594 verliehenen, neuerlichvon dem k. hayer. Ilofe erneuerten Adelstandes und des damit ver-bundenen Geschlechtswappens sich mit seiner Descendenz im Kö-nigreich Sachsen bedienen zu dürfen.

v. Andrian- Werburg, Freiherren.

Gevierter Schild mit Mittelschilde. Mittelschild der Länge nachvon Roth und Silber getheilt, mit einer gestürzten, ebenfalls derLänge nach von gleichen, doch gewechselten, Farben getheillenSpitze. (Stammwappen: Murentein v. Adrian. Siebm., 11. 39, III.104.) Hauptschild: 1 der Länge nach getheilt: rechts in Gold einan die Theilungslinie angeschlossener, halber, golden gekrönter undbewehrter, schwarzer Doppeladler, links von Gold und Roth sechs-mal quer getheilt; 2 in Gold ein linkssehender, golden gekrönterund bewehrter schwarzer Adler; 3 in Blau ein einwärtssehender,doppeltgeschweifter, gekrönter, goldener Löwe, und 4 in Roth einsilberner Thurm mit rundem, offenem Thor, drei nebeneinander-stehenden offenen Fenstern und drei Zinnen. (Der Hauptschild istbei Erlangung des Freiherrenstandes hinzugekommen, und der Thurmbedeutet Werburg.) Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme.Der rechte trägt einen einwärtssehenden, schwarzen, gekrönten Ad-lerskopf mit goldenem Schnabel, und der linke einen rothen Adlers-flügel, dessen auswärtssehende 7 Schwingen wechselnd roth und