Druckschrift 
1 (1855)
Entstehung
Seite
12
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silbern sind. Helmdecken rechts roth und silbern, links schwarzund golden. Abdrücke von Petschaften. Handsiegel zeigen nebeneinander zwei Schilde, rechts das Stammwappen, links Werburg.Wappenh. d. Kgr. Bayern, II. 56. v. Wölckern, Beschr. allerWappen der fürstl., gräfl., freiherrl. und adel. jetzt lebenden Fami-lien im Kgr. Bayern, 2. Ahth. S. 105 u. 106. v. Hefner, II. 21u. S. 25, gieht im 1. Felde die schwarze Tinctur des halben Adlers,und im 3. den doppelten Schweif des Löwen nicht an, und tlieiltden Flug auf dem linken Helme wie den Mittelschild. Gaulle, I.S. 28. v. Lang, Adelsb. d. Kgr. Bayern, S. 95. v. Hellbach,I. S. 69.

Bayern. Die Familie, ein altes tiroler Geschlecht, aus derGrafschaft Gürz stammend, hiess früher Murentheim (Murentcin,Murenthein) v. Andrian, und schrieb sich später und jetzt: Andrianv. Werburg, oder v. Andrian-Werburg. Letzteres Schloss wurde1332, nach Anderen 1323, durch Ileirath des Eghard M. v. Andrianmit Adelheid v. Werburg, der Tochter Heinrichs v. Werburg, erwor-ben. Franz Carl Elias v. A. wurde vom Kaiser Leopold I., lautDiploms, d. d. Wien, 27. Aug. 1692, in den Freiherrenstand erhoben.

v. Ankershofen, Freiherren.

Gevierter Schild mit Mittelschilde. Im Mittelschilde in freier Luftauf einer aus dem unteren Schildcsrande halbhervorragenden Welt-kugel die rechtsseliende Fortuna, mit beiden Händen ein, dieselbevor- und rückwärts umflatterndes, silbernes, mit den Worten: Pro-vide et prospere bezeichnetes Band haltend, und von dem golde-nen Auge Gottes überstrahlt. 1 und 4 in Roth ein aufrechtgestell-ter, silberner Anker; 2 und 3 in Blau eine goldene Lilie. Auf demSchilde liegt eine 5perlige Freiherrenkrone, auf welcher drei ge-krönte Ilelme stehen. Der mittlere trägt die auf der Kugel stehendeFortuna des Miltelschildes mit dem Auge Gottes über derselben, derrechte die Lilie des 2. und 3. Feldes zwischen zwei blauen Ele-phantenrüsseln, deren Mündungen mit drei Pfauenfedern, die Aussen-seiten aber mit vier blauen Rosen besetzt sind, und der linke zwi-schen einem offenen, rothen Adlersfluge den Anker des 1. und 4.Feldes. Die Helmdecken sind rechts blau und golden, links rothund silbern. Wappenbuch d. Oestcrr. Monarchie, VIII. 93.