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1 (1855)
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Wappenbilder bedeuten sollen, wie beschrieben, an. Auf dem ge-wulsteten Helme stellen an goldenen Stangen secbs Fahnen, vondenen drei sich rechts, drei links kehren. Die Fahnen sind vonSilber und Roth, mit gewechselten Farben, quer gethcilt, und diesilbernen Hälften mit den Wappenbildern belegt. Gauhe, I. S. 25. Freib. v. Krohne, Allgem. deutsch. Adelslexic., I. S.46. v. Hell-hach, I. S. 66. N. Preuss. Adelslexic., I. S. 109. Freih. v. d.Knesebeck, S. 63 u. 64. Freih. v. Ledebur, I. S. 11.

Braun schweig, Hannover, Hessen, Preussen etc.Sehr alte, niedersächsische Familie, welche schon in der Mitte des12. Jahrhunderts in Corveischen und Paderbornschen Urkunden vor-kommt. Das gleichnamige Stammhaus liegt unweit Limbeck undHöxter, und das nicht weit von demselben gelegene Rittergut Ame-lunxborn wurde schon im 12. Jahrb. ein Cistcrcienserkloster, dessenErbvogtei, so lange dasselbe bestand, die Familie besass.

v. Amnion.

Im von Schwarz und Gold schräglinks gelheilten Schilde einnach der rechten Seile zum Sprung geschicktes, silbernes Einhorn mitrother ausgeschlagener Zunge. Auf dem Schilde steht ein gekrön-ter Helm, auf welchem ein nach rechts sehendes, silbernes Wind-spiel mit einem rothsammten und golden gesprenkelten Ilalsbandenebst Ringe sitzt. Die Helmdecken sind schwarz und golden.Abdrücke von genau gestochenen Petschaften aus der Familie.Wappenb. d. Kgr. Bayern, X. I I. Wappenb. d. sächs. Staaten,I. 62 (hat das Halsband des Einhornes nicht tingirt). v. Hef-ner, 11. 72 u. S. 67. Dorsts Allgem. Wappenb., LI. S. 91u. 92.

Bayern, Sachsen. Die Gebrüder und Vettern Amnion: Bene-dict und Sebastian, Hans Georg, Christoph, Lazarus, und Hans Peter,so wie Hans Michael und Leonhard, baten den Kaiser Rudolph ILum Besserung und Bestätigung ihres alten Wappens, und dieserBitte zu Folge bewilligte der Kaiser laut Diploms, d. d. Regensburg,24. Aug. 1594, den genannten Brüdern und Vettern Amnionnebenstihrer treuen Dienste um das Haus Oesterreich, absonderlich aberwegen jener, so Benedict Amnion dem Kaiserhaus in Krieg undFrieden bewiesen", das alle Wappen wieder vereinigt annehmen,