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mentatiori bedürfte. Eros, nach der ältesten Mythedas uranfängliche Wesen, das das unförmliche, ge-staltlose Chaos erregte und bewegte, dafs Gestal-tungen und Erzeugungen daraus hervorgingen, dereine Trieb, der die ganze belebte Natur durchziehtund erhält, er beherrscht auch den König der Thiere.In sich versunken, die Saiten der Leier schlagend,sitzt der Gott auf dem majestätischen Thiere, dasgelassen daher schreitet, der mächtigen Gottheit ge-horsam.
Auf unzähligen uns noch übrig gebliebenen Ka-meen, Reliefs, Gemälden etc. sehen wir denselbenGegenstand dargestellt. So finden wir namentlichin TASSIEE catalogue of gerns, eine Kamee vonSardonyx, den Amor mit einer Leier darstellend,wie er auf dem Löwen reitet, mit der Inschrift:nAflTAPXQS enoi (wahrscheinlich E1PI2TAP-X02), und aus dem florentinischen Kabinet (sieheS T O S C II pierres gravees pl. 53). TASSIEE nenntferner 3 eben solche Kameen, und eine, ebenfallsauf Sardonyx, aus dem Kabinet StrOZZI in Rom,mit der Inschrift: TPT4>>QN, welcher Künstler un-ter Alexander dem Grofsen lebte, der bekanntlichnur von ihm auf Gemmen porträtirt sein wollte.
Andere Kameen stellen Amor dar, wie er denLöwen auf den Hinterbeinen sitzen, und die Pfotegeben läfst, so unter andern eine auf einem Hya-cinth im STOSCHschen Kabinet etc., siehe darüberSt OSCH Cabinet des pierres gravees und TASSIEEam angeführten Ort.