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davon geben uns die, bei Verschmelzung kieselhal-tiger Eisensteine in Hohenofen oftmals vorkommen-den schön blau gefärbten Eisenschlacken den Be-weis. Allein wir kennen nicht genugsam die Um-stände und Bedingnisse, unter welchen diese Farbestatt findet; denn das Vorgeben HENKELS undanderer älterer Schriftsteller, dafs man durch Eisen,welches mit Arsenik concentrirt worden, dem Glaseeine gleiche blaue Farbe, als durch Kobalt mitthei-len könne, ist noch zu wenig bestätigt worden. Eshat also diese Kunst, das Glas vermittelst des Eisensblau zu färben, nach Erfindung des Kobaltblaues, dasSchicksal mehrerer verloren gegangener Kenntnissegehabt: durch neu erfundene, bequemere und siche-rere Mittel und Verfahrungsarten verdrängt und ver-gessen zu werden.
Diese gefärbten musivischen Glaspasten der Al-ten kommen in Rücksicht ihrer Undurchsichtiffkcitund ihres schlackenartigen Bruchs mit unserm heu-tigen Emailglase überein.
Nachtrag.
Der Augenschein zeigt, dafs hei Anfertigungdieser bunten Glasmosaiken verschiedene Verfah-rungsarten sind angewendet worden. Sie lassen sichunter zwei Hauptarten bringen. Zu der ersten ge-hören diejenigen, welche aus bunten, die opalenGrnndmassen in blumenartigen Zeichnungen durch-