320
Niederschlag c, wurde in flüssiges ätzendes Natrumgetragen, und damit digcrirt. Aus der filtrirten undmit Salzsäure wieder übersetzten Flüssigkeit fälltekohlenstoffsaures Natrnm Alaunerde, welche nachdem Auswaschen und Ausglühen 5 Gran betrug.
f) Der noch übrige Theil, welchen die Aetz-lauge unaufgelöset zurückgelassen, erschien unterschwarzbrauner Farbe. Ausgewaschen und ausge-glüht, wog er 2 Gran. Er bestand in Eisenoxyd.Diescmnach betrug die Summe der, aus den zerleg-ten 200 Gran der antiken rothen Glaspaste darge-stellten Mischungstheile in:
Kieselerde a, . 142 GranBleioxyd b, 28Kupferoxyd d, 15Eisenoxyd J, . 2 -Alaunerde e, . 5Kalkerde c, 3 -
195 Gran.
Bei einiger Vergleichung der änfserlichen Be-schaffenheit dieser rothen Glaspaste mit Kupfer-schlacke von lebhafter braunrother Farbe, wie der-gleichen zum öftern bei dem Schmelzen der Kupfer-erze fallen, tritt die sehr wahrscheinliche Vermu-thung ein, dafs die Alten jenes antike rothe Glasvielleicht nicht eigends aus seinen einzelnen Bestand-thcilen zusammengesetzt, sondern statt dessen sichdergleichen Kupfcrschlacken bedient haben mögen.Sic hatten dann nichts weiter nölhig, als die bast-
far-