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Völkerstämme), von den Römern gern Geschenkeannahmen, die theils in auserlesenen Pferden undPferdegeschirren, theils aus Waffen, Halsketten unddgl. m., ja sogar in Münzen bestanden. Vorzüglichnahmen sie dergleichen gern, wenn sie gerändert undmit dem Gepräge des Zweispanns verschen waren.Sie erkauften oder ertauschten vielmehr auch der-gleichen Gegenstände, oder wufsten sie als Beute,oder als Belohnung irgend einer That, indem sie,wie bekannt, auch in den römischen Armeen dien-ten, an sich zu bringen. Fügen wir nun, wie be-kannt ist, schliefslich hinzu, dafs die nordischenVölker ihre Todten ebenfalls verbrannten *), unddasjenige mit in das Grab gaben, was ihnen im Le-ben angenehm gewesen war, und diesem Gebrauchzu Folge, der Krieger seine Waffen, das Frauen-zimmer seinen Schmuck, und das Kind seine Spiel-sachen mit in die Erde bekam; so darf man sichnicht mehr wundern, wenn man Kunstproduktc ähn-licher Art, als unsere Glasmosaiken, in den Grä-bern der nordischen Völker vorfindet.
§• 3.
Unmafsgebliche Nutzanwendung dieseralten Glasmosaiken.
Wir haben bereits aus mehreren angeführtenStellen der alten Klassiker ersehen, dafs man die
1) C aesar, de bell. galt. Lib. VI. T acitus, de mor.gerrn. §.8. Pr0 C 0 P . B. 2. und BAKUR B. I.
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