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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
Entstehung
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in einem alten Grabe auf der Insel Bornholm,ausgegraben bat, und die ich der Güte des HerrnTHOMSON in Kopenhagen verdanke. Man hatauch, (siehe Gentlem. magazin, Aout 1825. p. 167.)dergleichen Glaskorallen in Tumulis bei Seccara,in der Nähe von Ruther gl en, und in einigen an-dern Theilen von England gefunden. W EST hältsie für nichts mehr und nichts weniger, als für dieova anguina des PLINIUS, deren sich die altenDruiden bedienten. In Schottland nennt man sieAdder stones (Naltersteine). Herr ÜRE ist derMeinung, dafs sie in England durch die Phöniziereingeführt worden seien; allein man mifst ihnen nochein höheres Alter hei.

Nehmen wir nun an, dafs diese seltenen Kunst-produkte in Asien oder auch in Afrika im hohenAlterthume angefertigt wurden, so wird man mir als-dann höchst wahrscheinlich die Frage aufwerfen: wieund auf welchem Wege sie alsdann von je-nen Ländern nach dem hohen Norden ka-men? worauf ich erwiedere: durch den Karava-nenhandel zwischen dem Süden und dem Norden,von welchem man Spuren in den alten Klassikernfindet, und auf demselben Wege, auf welchem somanche Münzen der Kalifen und der byzantinischengriechischen Kaiser dorthin gelangten *). Vielleicht

führte

1) Der obbenannte Herr THOMSON tbeilte mir, bei Ge-legenheit der Uebersendung jener auf Bornholm gefundenenGlasperlen, unter andern Folgendes hierauf Bezug habende mit.