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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
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ausgrabe, und als grofse Seltenheiten aufbewahre,indem diese Kunstprodukte, seiner Aussage nach, ausdem höchsten Alterthume herstammen sollen, und ge-genwärtig nicht mehr angefertigt werden könnten.

Ich besitze ferner einen Knopf von dieser Glas-mosaik, der aus China kam, eine kleine ungeschlif-fene Platte, die in der Sammlung der Propagandazu Rom, lauter indostanischen Gegenständen beige-legt, und eine Kugel von der Art der obenangeftihr-ten, die in einem grofscn Museum ebenfalls nur in-dischen Merkwürdigkeiten beigesellt worden war.

Es darf um so weniger befremden, in jenemLande ähnliche Gläser angefertigt zu sehen, als unsbereits PLINIUS *) erzählt, dafs man in Indostanüberaus schönes Glas verfertigt, indem die Indousdasselbe aus zerschlagenem Krystall zu bereiten pfleg-ten. Nach A T HENAUS 2 ) bedienten sich schon diePerser zur Zeit Alexanders des Grofscn gläsernerGefäfse, und die Gesandten, welche die Athenien-ser nach Persien sendeten, sprachen bereits nachihrer Rhckkchr von diesem Kunstprodukte, als voneiner Sache, die einen hohen Begriff von der Prachtund dem Luxus hei jenem Yolke zu gehen vermochte.So verfertigt man noch heutiges Tages, nach ClIAR-D1N 3 ), in Persien sehr schöne Glaswaaren, und

i ) Lib. V V \ / f. c. 66. ,, Auetores sunt* in Tndia c cry-stallo fracto fieri, et ob id nulluni coniparari irjdico. ff

2) Lib. IL c. 2.

3) Voyage en Perse Tom. III. p. 250.- ,,Les bouteillessont de cristal, et facoimees les uncs ä pointe de diamant,

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