Schnüre davon am Halse und an den Armen undBeinen. Ich selbst nahm mehrere Zentner von die-ser Conteriewaare mit nach Aegypten, und verlheilteeine grofse Anzahl dieser Korallen unter die hier-nach sehr lüsternen Frauenzimmer auf meinen Rei-sen im Innern dieses Landes. Jedoch glaube ichhierbei bemerken zu müssen, dafs der Geschmackder verschiedenen Völker, welche diesen so ausge-dehnten Welttheil bewohnen, sehr verschieden ist;denn so lieben zum Beispiel einige unter ihnen vor-zugsweise die grünen, während andere blaue, rothe,durchsichtige einfarbige auswählen, und wiederumandere die opalen, das heifst porzelan- oder email-artigen mehrfarbigen vorziehen. Die meisten in Ve-nedig angefertigten Glaskorallen, sind von dieserletzten Art. Eine Eigenschaft, die sie wahrschein-lich durch den der Fritte während der Anfertigungbeigemischten Metallkalk, erhalten.
Wahrscheinlich werden dergleichen farbige Glas-Icorallen und Glasmosaiken auch in Indien angefer-tigt. Denn so versicherte mir ein im Jahre 1816 inBerlin anwesender Cavalier aus Madras, eine ähn-liche Glaskugel, wie die von mir oben erwähnte,die ein reicher Nabob in Gold gefafst zum Geschenkerhalten hatte, in seinem Vaterlande gesehen zu ha-lten, und endlich der in jener Stadt anwesende in-dische Gaukler, der mich mehrere Male besuchte,"nd meine Sammlung von Glasmosaiken sah, dafsman dergleichen in Indostan, besonders aber imLande der Maratten, nebst andern Kostbarkeiten