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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
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lieh, wenig durchsichtig und sehr zerbrechlich; wäh-rend die aus der Fremde eingeführten Kunstpro-dukte dieser Art, von welchen man noch Ueber-hleihsel in römischen Bädern, Gräbern etc. findet,die Durchsichtigkeit des Krystalls hatten, und dieEigenschaft besafsen, warme Getränke ohne zu sprin-gen in sich aufnehmen zu können 1 ).

Nach CAYLUS 2 ) machte aber diese Kunst inder Zwischenzeit von Nero bis zu Galens Regie-rungsantritt, grofse Fortschritte, und erreichte zu-gleich einen hohen Grad von Vollkommenheit. DerBischof MÜNTEB, der einige dieser Glaspastenhei dem seligen K lapROTII in Berlin gesehenhatte, urtheilte darüber in einem an diesen gerich-teten Schreiben, vom 8. Oktober 1808, folgender-mafsen:

,,Ich erinnere mich, hei Ihnen in Berlin selfr„künstlich zusammengesetzte Stücke von buntem„Glase gesehen zu haben; weifs aber nicht, ob ich„Ihnen hei dieser Gelegenheit erzählte, dafs man„in Guinea zuweilen alte Gräber findet, in welchen„dergleichen Glaskorallen angetroffen werden. Die„jetzigen Neger kennen weder die Komposition, noch„das Vaterland dieser Korallen, setzen sie aber an„Kostbarkeit über das Gold. Ich habe nur eine zu

1) M aeti AL Lib. XIV. ep. 4. ,,Nostra nec ardenligemma a feritur aqua. "

2) Pi.eclierch.cs d'Antiquites , Tom. I. p. 198. et Tom. III.p. 193. Poris 1752..- ,,L'art de vitrifier lear etoit aussi connuqua nous. Iis profiloient leur verre, le tournoient, le gra-voient et le coupoient avec une adressc adrnirable."

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