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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
Entstehung
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und 2. unserer gemeinschaftlichen Abhandlung die

treue Abbildung von ein Paar Exemplaren davon.Unter mehreren Bruchstücken von antiken Gla-

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sern, die ich aus Aegypten mit nach Europa brachte,sei es mir vergönnt, noch ein Paar anzuführen, dieallenfalls einen Beweis davon ablegen, wie hoch dieKunst, das Glas zu behandeln, zu den Zeiten derPharaonen odeP der Ptolomäer und ihrer Nachfolgergediehen war.

Erstlich besitze ich zwei Fragmente von Maskenin Hautrelief gearbeitet, welche höchst wahrschein-lich als Zierrathen an Gefäfsen von ähnlicher Ma-terie befestigt gewesen sein mochten, und in Alexan-drien aufgefunden worden sind. Die Glaskünstlerdieser Stadt rühmten sich, jene Kunst in grofscrVollkommenheit zu besitzen, und daher darf mansich nicht wundern, wenn man noch so häufig Bruch-stücke von ähnlichen Glasgefäfsen innerhalb des Be-zirkes, den jene damals so ausgedehnte Stadt ein-nahm, vorfindet.

Diese Zierrathen scheinen mir gegossen zu sein, ^nlchg,obgleich man damals die Kunst besafs, Gläser zuciseliren und auf der Drehbank zu bearbeiten. NachPLINIUS ') war besonders den Künstlern zu Sidondiese Art von Arbeit bekannt.

Ein anderes merkwürdiges Exemplar scheint mir 3^das Bruchstück einer bronzenen Schnalle zu sein,

die

*Stsiis,

1) BN. Lih. XXXFI. c. 23.