2(50
iiier mittheilen zu müssen, v/eil sie uns vielleichteinige Aufschlüsse über die Yerfahrungsweise bei
ihrer Erbauung zu geben vermag. Ich fand näm-
lich oberhalb eines Ganges a, a, der, wie die Ta-fel 1. Figur 7. zeigt, zu einer kleinen Kammer d,führte, eine Ocffnung oder ein Soupirail angebracht,der wie ein Schacht vertikal in die Höhe führte, je-doch voller Steine war, die unterhalb blofs durcheinige eingeklemmte Holzkloben gegen das Herab-stürzen geschützt waren, wie b, c, c, zu sehen ist.Vielleicht benutzte man nach BORGNIS (s. dessenTraite complct de mechanique aplique'e aux arts,Paris 1818.) jene Oeffnung dazu, um die Steinezum Baue der Pyramide herbeizuführen, denn die-ser Bauverständige ist der Meinung, dafs die altenAegyptier bei der Erbauung ähnlicher Denkmähler,eine grofse Oeffnung in der Mitte derselben, theilseingehauen, theils ausgesparrt, und durch solchealsdann die Baumaterialien hinaufgezogen hätten;
worauf alsdann jene Oeffnung, sammt den zu ihr
führenden Gängen, durch Bruchstücke erübrigterMaterialien ausgefüllt worden wären.
Ich ging nicht ohne einige Bedenklichkeiteneinige Male unter diesen scheinbar so leicht gestütz-ten Steinmassen, zur näheren Untersuchung der klei-nen Kammer, hindurch; denn brachen zufälliger"Weise jene schützenden Holzkloben, während des-sen ich mich in der kleinen Kammer (die keinenandern Ausgang hatte) befand, so ward ich ohnealle Rettung lebendig begraben. Diefs ist auch der
t
k«*^ , ki
*
I m»,